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Zurück in die Steinzeit: Russland will gegen Verbreitung von Homosexualität vorgehen

CSD Versuch in Moskau 2009. Foto: Alexey SAZONOV/AFP/Getty Images

Es klingt, als wären wir mitten im 20. Jahrhundert: in Russland soll ein Gesetz in Kraft treten, der sich gegen homosexuelle Propaganda richten soll. Dies bestätigte die Vorsitzende der russischen Duma Walentina Matwienko, die der Regierungspartei „Einiges Russland“ angehört.

Für Gay- Lesben- Bi- oder Transgender-Propaganda unter Minderjährigen sind Bußgelder in Höhe von 1.000 bis 50.000 Rubel (20 – 1000 Euro) vorgesehen. Ähnlich sollen öffentliche Aktionen für Pädophilie-Propaganda bestraft werden. Allein das Angleichen der Pädophilie an Homosexualität stößt bei einem durchschnittlichen Europäer auf Unverständnis. In Russland wird dagegen die Initiative bei breiten Massen sicherlich gut ankommen.

Als Propaganda wird „der Aufruf oder positive Meinungsäußerung gegenüber Minderjährigen im Bezug auf Homosexualität“ verstanden. Eine derartige Regelung wird bereits in einigen Regionen Russlands angewendet – St.Petersburg, Rjasan und Archangelsk.

Somit bewegt sich Russland unter der Führung der Partei Einiges Russland weiterhin in eine dem Westen entgegengesetzte Richtung im Bezug auf Toleranz und Demokratie.

Ein Kommentar zu “Zurück in die Steinzeit: Russland will gegen Verbreitung von Homosexualität vorgehen”

  1. […] Im November vergangenen Jahres, zwei Wochen vor den Wahlen in der Duma, hat Milonov das Gesetz zum Verbot von Propaganda der Homosexualität vorgelegt, das in der ersten Lesung von der St. Petersburger Abgeordnetenversammlung angenommen wurde. […]

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