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XO Tours Erfahrungsbericht – Kulinarische Tour der besonderen Art in der Ho-Chi-Minh Stadt

Dass die asiatische Küche für manchen europäischen Magen eine besondere Herausforderung ist, wissen vor allem diejenigen, die nicht nur im China-Palast um die Ecke das Buffet probiert oder beim Asien-Urlaub außerhalb des Hotels gegessen haben.

Sobald man auf dem lokalen Markt was probiert, oder in der Garküche am Straßenrand was kauft, riskiert man sofort eine Magendarm-Erkrankung. Nicht unbedingt aufgrund von fehlender Hygiene oder verdorbener Lebensmittel. Allein schon die Tatsache, dass das gegessene Produkt unserem Magen unbekannt ist, könnte eine unvorhergesehene Reaktion auslösen.

Wie schafft man es das Risiko zu minimieren und trotzdem die lokale asiatische Vielfalt kennenzulernen? Mit einer Foodie-Tour. Dies ist keine Werbung, sondern ein Erfahrungsbericht eines begeisterten Teilnehmers.

Bei unseren Reisen wollen wir immer das Land so authentisch wie möglich kennenzulernen und alles auszuprobieren, was dazu gehört. Vor allem was das Essen angeht. Nach einigen positiven Berichten auf Tripadvisor, entschieden wir uns, die Foodie-Tour von XO-Tours für eine der 3 Abende, die wir in der Ho-Chi-Minh-Stadt verbracht haben, zu buchen. An dem besagten Adend (Novemeber 2014) wurden wir in unserem Hotel von 2 netten Mädels Tuk und Tam mit Motorrollern abgeholt und nach einer sicheren Fahrt durch den verrückten Feierabendverkehr von Saigon zu unserer ersten Location gebracht.

Bun bo hue Suppe

Bun bo hue Soup (beef, pork, noodles) with bean sprout, banana flower and morning glory

Dort gab es einen Kennenlerndrink (Eistee) und eine Nudelsuppe mit verschiedenen Fleischsorten. Ich möchte bewusst nicht zu viel über die Gerichte verraten – damit auch ein Überraschungseffekt für die künftigen Teilnehmer bleibt. Es war alles sehr lecker und uns uns hat tatsächlich alles geschmeckt. Während des Aufenthalts am ersten Ort lernten wir die anderen Teilnehmer der Foodie-Tour kennen – es waren 2 Deutsche, einige Engländer und Amerikaner, sowie 2 Japaner. Nach der Suppe ging es wieder auf die Motorroller und ein etwas längerer Weg führte uns zum China-Town.

Im China Town fuhren wir an einem Markt vorbei, wo unter anderem noch zuckende und springende Frösche ohne Haut und Kopf verkauft wurden. Dann gab es ein Paar Fotos, ein Bisschen Info und Geschichte zum China-Town und weiter ging es zur zweiten Station, an der wir in einem Open-Air Restaurant diverse lecker aufbereitete Spezialitäten verkosten durften, unter anderem die besagten Frösche mit und ohne Haut, alles lecker zubereitet und serviert von Tuk und Tam.

Morning Glory vom Grill

Morning Glory vom Grill

Dann ging es weiter. Bei den längeren Fahrten unterhielten wir uns mit unseren Fahrerinnen, die sehr gut Englisch konnten und sehr sympathisch und offen waren. Wir haben viel über das Leben in der Ho-Chi-Minh-Stadt erfahren und auch viel über uns erzählt. Nach einem Stopp im Reichsten Distrikt von Saigon ging es in den ärmsten Distrikt, wo normalerweise kein Touri sich verirrt. Wir allerdings.

An unserem dritten Halt gab es (ja, wir konnten immer noch essen, weil es so lecker war) vor allem Meeresfrüchte und das Highlight, das Entlein-Embryo im Ei. Nicht unbedingt was für jeden, aber wir haben nach kurzem Zögern und doch dafür entschieden. Mit einem Bier dazu war es doch ganz okay. Am Ende gab es Dessert und wir wurden überglücklich und satt gegen 21-22 Uhr wieder zum Hotel gefahren, wo wir uns bei den Mädels bedankten und den Trip bezahlten.

Ei aus Vietnam

Enten-Embryo im Ei. Die Delikatesse aus Vietnam

Und dann mussten wir unsere Eindrücke verdauen. Und dass Essen natürlich. Unseren Magen ging es super.

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