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Wladimir Putin hinter Gittern

Wladimir Putin verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt | Reportage Screenshot

Wladimir Putin verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt | Reportage Screenshot

Wladimir Putin wurde wegen Betrug, illegaler finanzieller Machenschaften und Vorbereitung von Terroranschlägen verhaftet und dem Richter Viktor Danilkin vorgeführt. Wie in der Reportage vom Perwy Kanal, dem staatlichen Fernsehsender in Russland, berichtet wird, hat der Richte die Anklage vorgelesen.

Original-Video: Wladimir Putin verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt

YouTube Preview Image

Natürlich handelt es sich um kein echtes Video, sondern um ein sehr gut gemachtes Fakevideo, das zu sehr an langjährigen Prozess von Chodorkowskij, dem ehemaligen Chef von Yukos, erinnert. Das Video soll die Aufmerksamkeit für den oppositionellen Dokumentar-Film „Anschlag auf Russland“ nach einem Buch „Der FSB sprengt Russland in die Luft“ von Alexander Litvinenko bringen und sorgt für eine sehr heiße Diskussion auf youtube. Mehr als 20.000 Kommentare und über vier Millionen abgespielt – das Video hatte ein großes Erfolg in Russland.

Im Film „Anschlag auf Russland“ geht es um die Terroranschläge in Buinaksk, Moskau und Wolgodonsk Ende Neunziger Jahre. Laut dem Autor, steht hinter den Terrorakten ehemaliger Präsident und jetziger Premierminister Wladimir Putin selbst persönlich, sowie der Geheimdienst FSB – die Bundesagentur für Sicherheit der Russischen Föderation.

Die Rechte auf den Film habe angeblich die Produktionsfirma „Lancelot“. Das Video mit dem verhafteten Wladimir Putin wurde ebenfalls von LancelotChannel veröffentlicht. Alle Versuche „Anschlag auf Russland“ öffentlich in den russischen Kinos zu zeigen waren vergeblich. Und die produzierten CDs haben die russischen Geheimdienste nicht auf den Markt gelassen. Der Politiker Sergej Juschenkow hat seiner Zeit versucht den Film nach Russland zu bringen und wurde am 17. April 2003 in Moskau erschossen. Abgeordneter der Suma sowie Journalist Juri Schtschekotschichin, der den Mord von Juschenkow untersucht hat, sei am 3. Juli 2003 vergiftet worden. Einer der Autoren Alexander Litwinenko ist am 23 November 2006 in London durch Polonium gestorben. Der zweite Autor Juri Felschtinski lebt zur Zeit in USA und kommt nicht mehr nach Russland.

Laut Lancelot ist das Release des Films für den 25. Febraur 2012 geplant. Dass es ausgerechnet jetzt noch mal versucht wird, auf den Film aufmerksam zu machen, ist kein Zufall. Denn in wenigen Wochen findet die Präsidentschaftswahl in Russland statt. Auch Wladimir Putin wird kandidieren. Viele Menschen in Russland glauben fest daran, dass die Wahl schon entschieden und gekauft sei und es gebe kein Zweifel, dass Putin zum dritten Mal Präsident wird. In den letzten Wochen und Monaten gab es immer wieder Skandale und Protestaktionen in allen großen russischen Städten. Auch in den nächsten Wochen wird es noch viel interessantes passieren.

 

 

Ein Kommentar zu “Wladimir Putin hinter Gittern”

  1. Valeriaam 17.02.2012 um 22:33

    Haha, ich dachte grad wirklich… Hab extra alle Nachrichten abgeklappert. :D

    Netter Beitrag.

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