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Virtuelles Einkaufen in Süd Korea

Wenn man Deutschland mit Asien im Bezug auf Internet und neue Technologien vergleicht, dann kann man ruhig sagen, dass wir in Kinderschuhen stecken. In den letzten Jahren erprobt deutsche Nahrungsmittelindustrie das Internet. Es sollte den Kunden möglich sein, Nahrungsmittel über Internet zu bestellen und diese werden dann nach Hause geliefert. Eine schöne Sache, besonders hier in Bayern. Denn hier arbeiten die Geschäfte höchstens bis 20 Uhr, dann ist Schluss.

Einen Schritt weiter geht Süd Korea. Auf der U-Bahnstation Seolleung in Seoul wurde ein neuer virtueller Shop aufgemacht und heißt „Homeplus Smart Virtual Store“ – ein Geschäft der vierten Generation. Dort findet ihr keinen Verkäufer, aber auch die Ware nicht. Der Shop besteht aus Wänden, auf den die Produkte als Fotos dargestellt sind, drunter befindetn sich die QR-Codes, also Strichcode. Mithilfe eines Smartphones scannt der Kunde die Ware und kann sie dann schnell und unkompliziert bestellen. Die bestellte Ware wird innerhalb von zwei Stunden aus dem nah gelegenen echten Geschäft der HomePlus Kette nach Hause geliefert.

Tesco Homeplus Video

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Die Idee ist bei Marketing-Leuten von HomePlus entstanden, nachdem man herausgefunden hat, dass die meisten Koreaner sehr viel Zeit auf der Arbeit. Und es bleibt einfach keine Zeit zum Einkaufen. Jetzt ist es möglich auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause Milch, Brot und vieles mehr übers Handy zu bestellen, solange man auf die U-Bahn wartet. Genial!

Aber sowas wird sich in Deutschland einfach nicht durchsetzen. Man ist hier sehr auf Datenschutz, private Sphäre und sonstiges orientiert, aber nicht auf Kunden. Dennoch eine perfekte Idee. Einfach das Prepaid-Handy einschalten und los geht es mit der Bestellung der Lebensmittel.

 

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