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Verschärfung des Waffengesetztes und Verkauf von Dienstwaffen

Die Politik ist schon sehr eigenartig. Drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden und nach zweifelhaftem Versuch Paintball zu verbieten stimmte am 18.06.2009 die große Koalition für die neue Regelungen im Waffengesetz. Unter anderem sollen Waffenbesitzer strenger und auch ohne Verdachtsmoment kontrolliert werden. Die Nutzung großkalibriger Waffen ist außerdem jetzt nur noch ab 18 Jahren erlaubt, zuvor war dies bereits mit 14 möglich.

Blöd ist nur, dass der Amokläufer von Winnenden eine legale Waffe seines Vaters hatte. Wie soll man sowas kontrollieren?

Aber das paradoxe eigentlich ist die Tatsache, dass der Waffen-Markt relativ offen und groß bleibt. Die Waffen an sich werden ja nicht verboten. Und schlimmer noch: die Bundesländer verkaufen ihre ausrangierte Dienstwaffen. In den Ländern ist es ein ganz normaler Vorgang, denn sie müssen Wertsachen verkaufen, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Und das zu Dumpingpreisen – wie schön für alle Waffenliebhaber. Wer weiß, vielleicht wurde in Winnenden auch mit einer ausgemusterten Dienstwaffen geschossen.

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