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US-Wissenschaftler entdecken: Van Goghs Sonnenblumen sind genetisch mutiert

Wissenschaftliche Entdeckung oder Information, die die Welt nicht braucht? Wissenschaftler aus der Universität Georgia (USA) bemerkten bei den Sonnenblumen, die auf den Bildern des berühmten Künstlers Van Gogh abgebildet sind, Merkmale der Mutationen, sagt RIA „Novosti“ mit dem Verweis auf den Artikel in der Zeitschrift PLoA Genetics.

Der meisttypische Phänotyp der Sonnenblume ist der komplexe Blütenstand aus Blumen zwei Sorten. Um den Umfang befindet sich eine Reihe von hellen und breiten unfruchtbare Blüten. Diese Bluten werden als Blütenblätter wahrgenommen und locken somit Insekten-Bestäuber an. In der Mitte befinden sich etwa tausend röhrenförmige Blüten, die später zu Samen werden.

Die meisten Blütenständer auf Bildern des Künstlers haben einen sehr kleinen „fruchtbaren“ inneren Kreis. Dieser Kreis ist von einer Vielzahl Blütenblätter verdeckt, was, nach der Meinung der Wissenschaftler, durch eine Mutation hervorgerufen würde. Solche Blütenständer seien wegen einer niedrigen Zahl von produzierten Samen weniger fruchtbar. Und im Extremfall wächst eine Blume, die einen Blütenständer, der einer gelben Aster ähnelt, hat. Diese Blumen haben überhaupt keine Samen.

Wissenschaftler wiederholten experimentell eine ähnliche Mutation. Dabei wendeten sie die gleiche Methode zur Kreuzung von Blumen, die Gregor Mendel, Vater der Genetik, im 19-Jahrhundert verwendete, an. Dies war der Zeitpunkt, zu dem der berühmte Künstler seine Meisterwerke schuf. Wissenschaftler kreuzten die Sonnenblume mit einem „Halbmutant“, bei dem es weniger fruchtbaren Blüten als die Norm war. Als Ergebnis erhielten die Wissenschaftler sowohl unfruchtbare Astern als auch superproduktive Blütenständer, die fast ausschließlich aus fruchtbaren Blüten bestehen.

Die Autoren dieser Arbeit endeckten dabei, dass die Mutation im Gen HaCYC2c geschieht, der für das Wachstum von unfruchtbaren Blüten verantwortlich sind. Setzt man einen weiteren Abschnitt der genetischen „Fäden“, so zwingt dieses Gen  unkontrolliert die Aktivität zu erhöhen. Jedoch erhält man bei der Verdoppelung dieses Einsatzes einen Blütenstand mit unterentwickelten dekorativen Blüten, die auf eine Vermehrung ausgerichtet sind.

Außerdem bewiesen die Wissenschaftler den Fakt, dass es keine Mutation im Gen HaCYC2c bei wilden Sonnenblumen stattfindet.

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