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Ukrainische Filmtage in München

Vom 5. bis zum 7. Dezember findet ein wohltätiger Filmfestival „Ukrainische Filmtage in München“ mit unter anderem dem Film „Povodyr“ (IMDB), der für Socar 2015 nominiert wird. Während der drei-tägigen Veranstaltung an der Hochschule für Film und Fernsehen in München werden die besten ukrainischen Filme der letzten Jahre gezeigt.

  • Povodyr (Die Eröffnungsfilm)
  • Brüder. Letzte Beichten
  • Gebet um Hetmann Mazepa
  • Eastalgia
  • Gesichter
  • Einfache Dinge
  • Schnecken
  • Hirngespinst
  • Tribut

Wie in der Pressemitteilung angekündigt wird, werden die Filme jeweils von den jeweiligen Regisseuren, Schauspielern und anderen Team-Mitgliedern präsentiert. Der Fesital wird organisiert von Ukrainisches Kulturministerium, Ukrainisches Ministerium für Außenpolitik, Ukrainisches Generalkonsulat München, Ukrainische Staatsfilmförderung. Alle Einnahmen werden anschließend an die bedürftige Kinder gespendet, die während der derzeitige Krise in der Ostukraine betroffen wurde. Weiter zum Event auf Facebook.

Ukrainische Filmtage in München Poster

Ukrainische Filmtage in München Poster

Die vorgestellten Filme werden in der Pressemitteilung beschrieben. Der Eröffnungsfilm “Povodur” (Blindenführer) (2014, Regisseur Oles Sanin) gilt als  ukrainischer Kandidat für den Oscar in der Kategorie bester “Ausländischer Film”. Die Handlung dieses Films spielt in 1930er Jahren und erzählt eine bekannte Geschichte von einem blindem “Kobzar” – Strassenmusiker, der einem kleinen Jungen das Leben rettet. Dieser Junge ist der  Sohn eines getöteten amerikanischen Journalisten, der später sein Blindenführer wird.  Eine der Hauptrollen wird von der bekannten ukrainischen Sängerin Jamala gespielt. Der Film wird von seinem Produzent Igor Savichenko präsentiert.

Ein anderer Film im Programm ist “Eastalgia” (2012), gedreht in Ko-Produktion mit Serbien und Deutschland. Dieser Film erzählt drei Liebesgeschichten einer Nacht, aber aus drei verschiedenen Städten –  Kiew, München und Belgrad. Der  bekannte österreichische Schauspieler Karl Markovic spielt eine Hauptrolle, zusammen mit dem ebenso bekannten ukrainischen Schauspieler Alexej Gorbunov. Die  Regisseurin dieses Films ist Daria Onyshchenko, die diesen Film persönlich  vorstellen wird. Dieser Film war sehr erfolgreich und ist mehrfacher Preisträger von internationalen Filmfestivals, wie z.B. “Hofer Filmtage” und “Spirit of Fire” in Russland.

Ein weiterer Film “Brüder. Letzte Beichten” (2014) – ist Teilnehmer des  44sten “Molodist” Film-Festivals. Hier wurde der Roman des schwedischen Autors Torgni Lindgren über den ewigen Kampf zwischen zwei alten Brüdern verfilmt. Die Handlung versetzt den Zuschauer in die ukrainischen Berge, in die Karpaten. Eine Schriftstellerin trifft auf ihrer Reise zwei Brüder und wird zu einer Verbindung zwischen den beiden. Die Brüder haben nur einen Sinn im Leben – den  Kampf mit dem anderen. Sie kämpfen darum, wer länger am Leben bleiben wird. Natalia Polovinka, hat auf dem Internationalen Film-Festival in Moskau “Heiliger Georgiy”  den Preis für die beste weibliche Rolle erhalten. Der Film wird von der Autorin und Regisseurin Viktoria Trofimenko präsentiert.

Der Film “Gebet um Hetmann Mazepa” ist fast ein ukrainischer Klassiker. Er wurde von einem der bekanntesten ukrainischen Regisseuren, Jurij Illenko, im Jahre 2001 gedreht. Der grandiose ukrainische Schauspieler Bogdan Stupka  spielt die Hauptrolle. Die Handlung erzählt von einem “Messer- Dialog”  zwischen  zwei historischen Antagonisten – Imperator Petr 1 und Hetmann Mazepa, der in einem phantasmagorischen Traum aus dem Grab aufersteht. Das russische Kulturministerium hat diesen Film für die Vorführungen in Russland nicht empfohlen. Der Film hat an der  Berlinale 2002 teilgenommen. In München wird  er  von dem Direktor der ukrainischen Staats-Film-Förderung präsentiert.

Zusätzlich werden die besten Kurzfilme aus dem ukrainischen Programm von “Molodist” Film- Festival 2014 gezeigt.  Der Hauptfilm in dieser Reihe heißt “Gesichter” von Nikon Romanchenko – ein Dokument der Majdan-Revolution, der durch die Gesichter der Majdan-Demonstranten  seinen poetischen Ausdruck findet. Im Film “Einfache Dinge” von Alexandra Ratija (Gewinnerin von “Molodist” 2013) wird die Einsamkeit von alten Menschen dargestellt. Dabei ist auch ein neuer Kurz-Film “Schnecken” von Marina Vroda (Gewinnerin des Cannes Film Festivals mit ihrem letzten Kurzfilm)  als Fortsetzung der Vroda’s Kurzfilm-Trilogie. Die Kurzfilm-Sektion wird von Regisseur Nikon Romanchenko präsentiert.

Ein Kommentar zu “Ukrainische Filmtage in München”

  1. JCREW couponam 29.06.2017 um 07:06

    meraviglioso website. Molta info qui. Sono mando a qualche amici in aggiunta condivisione delizioso. E naturalmente , alla sudore!

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