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Theater Tipp Bochum: Nach Troja!

Im Rottstr. 5 Theater in Bochum läuft heute die Trigolie „Nach Troja!“ an.

Nach Troja I (Fieber)

NACH TROJA I (FIEBER) ist der dritte und in chronologisch umgekehrter Reihenfolge abschließende Teil der TROJA-Triologie.

Helena und Paris auf der Flucht aus Sparta. Ihr Black-Hawk-Hubschrauber wurde abgeschossen. Troja ist bereits von der griechischen Armee eingeschlossen, eingekesselt. Das Top-Celebrity-Paar der Antike versteckt sich in einem Bunker zehn Meilen vor Troja, ohne Luxus, ohne Hofstaat, ohne Society. Zurückgeworfen auf sich selbst und ihre Liebe, entsteht ein Psycho-Kammerspiel, ein Geschlechterschlachtfeld… Schließlich verlässt Paris Helena unter dem Vorwand, einen Weg NACH TROJA finden zu wollen. Die schönste Frau der Geschichte bleibt allein zurück, die Jahre vertreibt sie sich im Selbstgespräch und Drogenkonsum, ihre Realitäten verschwimmen, sie bekommt Alpträume, Visionen, verwandelt sich in Kassandra und wieder zurück. Als Paris schließlich zurückkehrt, scheint es eine neue Hoffnung zu geben, aber der Bluthund Odysseus ist der Spur des Trojaners gefolgt.

Nach Troja II (Insel)

Ist es nur die Wunderwaffe eines Ausgestoßenen, die den General und den Captain auf die Insel führt – oder geht es um eine mythische Reise, um sich selbst zu erkennen? Drei ausgebrannte Militärs belagern sich gegenseitig mit Täuschungsmanövern, aggressiven Drohungen von Tod und Unterwelt, in einem Nebel aus Drogen und Alkohol.

NACH TROJA II kennt alle Zeiten, in denen Krieger an ihrem Handwerk verrohen, anstatt im Licht des Heldentums zu stehen. Die Sprache flimmert zwischen Antike und Gegenwart von Troja über Saigon bis Bagdad und Kabul. Eine Philoktet-Variante auf LSD.

Nach Troja III (Heimkehr)

Die Welt, in die Odysseus zurück kehrt, ist eine künstliche, und sie zerbricht ihm zusehends. Der gebrochene Held, der seine Heimat Ithaka (New York) betritt, ist eigentlich auf dem Gipfel seiner Karriere. Er könnte Geld, Erfolg, Macht und Ruhm in vollen Zügen genießen. Doch der Kämpfer des Trojanischen Krieges ist ein ausgebrannter Mann, der sich im zivilen Leben nicht mehr zurecht findet. Das Grauen des Schlachtens hat mit dem Kampf um die besten Plätze bei einem Galadinner nichts gemein. Er zieht sich zurück in einen Bunker, mit einer letzten Flasche Whisky… und kann seinerinneren Leere nur noch den Todeswunsch entgegen stellen.

Erfahren Sie mehr über die Stücke.

Eintritt: 10 Euro.

Hier der Spielplan

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