FEMEN protestiert gegen verkäufliche Medien

FEMEN protestiert gegen verkäufliche Medien

Am 6. Juni war der „Tag des ukrainischen Journalisten“, an dem die Vertreter dieses Berufs geehrt werden sollten. Es gibt jedoch auch viel Kritik, da viele Journalisten und Zeitschriften verkäuflich sind. Das heißt, dass sie im Vorfeld falsche oder verschönerte Informationen gegen Bezahlung veröffentlichen. Meistens werden sie von Politikern und großen Geschäftsmännern bezahlt, um sich besser in den Medien zu präsentieren.

Wir haben vor kurzem über eine Protestaktion der feministischen Gruppe FEMEN geschrieben. Wenn ihr denkt, dass das eine einmalige Aktion war, dann irrt ihr euch gewaltig. Die Frauen protestieren fast jede Woche gegen alles mögliche. Gegen ukrainisches Frauenbild als Prostituierten Europas, gegen Sextouristen, gegen Staatsbesuch von Silvio Berlusconi, gegen Ägyptens inzwischen gestürzten Staatschef Mubarak, gegen ukrainische Politiker, unwahrhafte Absichten von Euro 2012 oder Europakurs von Kiew, gegen zwielichtige Baufirmen, gegen verkäufliche Polizei etc.

Ukrainische feministische Agitprop-Gruppe FEMEN, die auf sich schon mehrmals durch nackte Aktionen aufmerksam gemacht hat, protestierte am 17.Mai in Kiew gegen ehemaligen Chef von IWF Dominik Strauss-Kahn.

Unschöne Bilder gab es gestern aus Lwiw in der Westukraine. Ukrainische Nationalisten griffen Kriegsveteranen an und lieferten sich Kämpfe mit der Polizei und den Pro-Russischen Ukrainern.

Am 14. April fand in der ukrainischen Hauptstadt achte Zeremonie „Stolz der Nation“ statt. Dieses Projekt, organisiert von der Viktor Pinchuk Stiftung, zeichnet Personen aus, die besondere Mut und Tapferkeit zeigten. Ukrainische Politiker, Promis und Sportler übergeben Preise an diese Menschen.

Einen besonderen Preis „Held der Nation“ hat ein zwölfjähriger Andrej von Vitali und Wladimir Klitschko überreicht bekommen. Der kleine Junge hat seinen kleineren Bruder aus einem kaltem Wasser gerettet hat.

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