Bolschoj Theater dominierte die Schlagzeilen im vergangenen Jahr. Foto: Screenshot von Bolshoi.ru

Der Intendant von GASO (aus dem Russ.: „das Staatliche Akademische Symphonieorchester“) – Vladimir Jurovskij – bezeichnete die Repertoirpolitik des Bolschoi-Theaters als lasterhaft. Diese Aussage sprach Jurovskij am 23. März während einer Pressekonferenz mit Journalisten aus, wie RIA Novosti mitteilt.

Bolschoj Theater dominierte die Schlagzeilen im vergangenen Jahr. Foto: Screenshot von Bolshoi.de

Wir setzten unsere Serie der Highlights des vergangenen Jahres im Leben Russlands, die wir mit einem Rückblick der politischen Geschehnisse anfingen. In einem zweiteiligen  Review erzählen nun wir über das Kulturleben Russlands im Jahr 2011.

2011 war ein Kampfjahr. Lenta.ru berichtet über Skandale, Entdeckungen und Prämien in der russischen Kultur.

Am 11. November fand im Museum „Raznochinnyj Peterburg“ (aus dem russ. „Petersburg mit seinen verschiedenen Dienstgraden“) eine theatralische Exkursion statt, die dem Jubiläum vom großen russischen Schriftsteller Dostojewski gewidmet wurde, der vor 190 Jahren geboren wurde. Wie St.-Petersburger Nachrichtenportal „Fontanka.ru“ berichtet, erfuhr man während dieses Ausfluges davon, in welchem Zusammenhang das Stadtviertel Semency (historischer Name der Gegend zwischen dem Zagorodnyj Prospekt und Obvodnyj Kanal) mit dem Schicksal und Werken des Schriftstellers stehen.

Franzosen fügten etwas Erotik zur Musik von Strawinskij hinzu

http://www.dailymotion.com/video/xcf14o

Das Festival „Francedance“ beendete das Französisch-Russisches Jahr 2010 im Mariinskij-Theater. Die Zuschauer wollten sehen, wie Paris auf die russische Djagilews Jahreszeiten reagierte.

Im Rottstr. 5 Theater in Bochum läuft heute die Trigolie „Nach Troja!“ an.

Nach Troja I (Fieber)

NACH TROJA I (FIEBER) ist der dritte und in chronologisch umgekehrter Reihenfolge abschließende Teil der TROJA-Triologie.