Wenige Wochen vor Parlamentswahlen 2011 erweitert der russische Präsident Dimitri Medwedew seine Präsenz in sozialen Diensten. Seit wenigen Tagen schreibt er auch auf im größten sozialen Netzwerk in Russland vkontakte.ru. Seine erste Nachricht ist „Hallo! Na hier bin ich bei VKontakte“, die er von seinem iPad versendet hat. Das Account hat er während seinem Treffen mit Anhängern in Moskau eröffnet, wie Versti.ru schreibt.

Immer wieder planen und kommunizieren Regierungsgegner und Protestgruppen ihre Kampagnen in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, über Microblog Twitter oder propagieren über Videoservice Youtube. Jetzt will die amerikanische Regierung und Geheimdienste Millionen in die Erkennung von revolutionären Aktivitäten in für sie strategisch wichtigen Ländern investieren.

Pentagon beabsichtigt ein Tool zu entwickeln, mit dem es möglich sein wird, Propaganda Kampagnen im Internet und Social Web zu erkennen. Ein Dokument von DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) mit dem Titel „Social Media in Strategic Communication“ (SMISC) steht Online zur Verfügung.

facebook und myspace werden kooperieren

Das soziale Netzwerk MySpace war mal führend bis im Jahr 2009 facebook die Herrschaft übernahm. Seitdem schreibt MySpce nur die roten Zahlen. Mit neuem Design und neuer Ausrichtung hat man nun versucht neuer Nutzer zu locken und die bestehenden bleiben zu lassen. Ein echter Erfolg wurde daraus aber nicht. Facebook hat inzwischen 500 Millionen aktive Mitglieder, bei MySpace sind nur noch 95 Millionen Unique User auf der Seite. Vor zwei Jahren waren es noch 125 Millionen. MySpace versucht sich mehr und mehr nicht als Gegner von facebook zu platzieren und konzentriert sich immer mehr auf Künstler und Musiker als Zielgruppe. Aber auch diese wanderen immer mehr zu facebook ab.

Um nicht unter zugehen hat MySpace versprochen mit facebook zusammen arbeiten zu wollen. Die Experten haben spekuliert, es werden Facebook Platform bzw. Facebook Connect integriert. Und ab heute soll es dann doch möglich sein, sich mit einem facebook-Account sich bei MySpace einzuloggen.

Diese Tatsache zeigt auch, dass es für nahezu alle Nischen-Dienste und -Netzwerke unerlässlich sein wird, Facebook, Yahoo, Google und Twitter in eigene Applikationen zu integrieren, um mehr oder weniger erfolgreich zu sein.

Eine weitere Idee, reale Welt und soziale Netzwerke, in diesem Fall Facebook, zu verknüpfen: die Klamottenmarke Diesel stellte ein Automat neben den Umkleidekabinen seinen Kunden zur Verfügung. Diese können sich über ein Touch-Screen im eigenen facebook Account einloggen und Freunde fragen, ob die Hose sitzt oder ob der Oberteil sexy ist. Die Freunde bewerten Dein Outfit dann live und ganz schnell besser und effektiver als ein übermüdeter Freund, der in der Ecke pennt – sehr praktisch!

Ich reise mehrmals in der Woche mit der Bahn. Von München nach Frankfurt, von Köln nach Hamburg, von Hamburg nach Salzburg. Stundenlang auf den Schienen mit verschiedensten Menschen: Geschäftsleute, Pendler, Durchreisende, Touristen, Familien, Schwarzfahrer, Führerscheinentzogene. Es fahren auch Freunde, Bekannte oder Verwandte im Zug, von dem man nicht weiß, dass sie auch im Zug sind. Kommt vor. Aber es geht in diesem Beitrag eher um die Geschäftsleute oder Berufspendler, die nebenbei auch gern networken und sozialnetzwerken.

Seite 1 von 212