Erneuter Rückschlag für die Homosexuellen in Russland: gestern wurden  die Teilnehmer der Moskauer Gay-Parade von der Polizei mit freundlicher Unterstützung anderer Bürger vertrieben.

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Die Fotografen @Varlamov und @Aleshru haben Eindrücke gesammelt.

Beim heutigen Besuch vom Papst Benedikt XVI in Barcelona protestierten ca. 200 Schwule und Lesben öffentlich gegen die Anti-Homosexuellen Politik der katholischen Kirche.

Bei seinem Besuch in Spanien verteidigte Papst Benedikt XVI die traditionellen Familienwerte: ein direkter Angriff auf spanische Gesetze, die Homosexuelle Ehen, einfache Scheidungen und Abtreibungen erlauben. Es war das zweite Mal in diesen Tagen, dass Benedikt die Politik der sozialistischen Regierung Spaniens kritisierte und Europa als Ganzes dazu aufrief zu christlichen Lehren wiederzuentdecken.

Eigentlich sollten die Missionäre in Afrika für Aufklärung sorgen und die moderne Welt den Ur-Einwohnern näher bringen. Jedoch nutzen einige ihre Predigten für eigene kranke Ideale. Der Pastor Martin Ssempa betreibt homophobe Propaganda in Uganda. Er stellt Homosexualität als etwas Perverses dar. Die Schwulen würden Fäkalien bei ihren Sex-Spielchen essen, und betrieben Fisting bis zum Ellenbogen – erzählt er in seinen Predigten. Seine Ansprache findet Unterstützung und der Hass gegen die Homosexuellen steigt. Ssempa vertritt die Ansicht, für Schwule und Lesben sollte Todesstrafe gelten.