Ilja Ponomarjow, Foto: Facebook.com

Ilja Ponomarjow, Foto: Facebook.com

Wir schreiben März 2014. Am 20. März verabschiedet das russische Parlament (die Duma) in einer Sondersitzung nach der pathetisch die Staatshymne am Schluss gespielt wird, ein Gesetz über die Anerkennung von Krim als Teil Russlands. Die im Westen oftmals kritisierte Annexion wird fast einstimmig angenommen. Fast. Denn 445 Abgeordnete stimmten für und einer war dagegen. Dieser einer ist Ilja Ponomarjow von der Partei „Sprawedliwaja Rossija“ (Gerechtes Russland) – eine der 3 Pseudo-oppositionellen Parteien in Russlands Parlament. Der einzige nicht Pseudo ist Ponomarjow.

Eine der umstrittensten und effektivsten Einheiten in der ukrainischen Nationalgarde ist Asow, die am 5. April 2014 in der Ferienstadt Berdiansk am Asowschen Meer von Mitgliedern vom „Automaidan“ und aus dem „Rechten Sektor“ gegründet wurde. Seit dem 20. April hat man angefangen weitere Freiwillige aufzunehmen. Am 12. November wurde die Einheit ein Teil der neugegründeten Nationalgarde.

Spiegel Online, sowie zahlreiche andere Quellen, haben heute gemeldet, dass NATO und OSZE die aus Russland rollenden Panzerkolonnen zugegeben: „In den vergangenen zwei Tagen haben wir dasselbe gesehen, was die OSZE berichtet: Wir haben Kolonnen russischer Ausrüstung gesehen, vor allem russische Panzer, russische Artillerie, russische Luftabwehrsysteme und russische Kampftruppen, die in die Ukraine gebracht werden“, sagte Nato-Oberkommandeur Philip Breedlove“.

Am 21. September wurde in Moskau ein Friedensmarsch organisiert. Die Opposition sowie Kriegsgegner haben gegen Kreml’s Politik sowie gegen die aggressiven Medien im Bezug auf die Ukraine und dortige Ereignisse protestiert. In Deutschland, sowie in anderen Städten auf der ganzen Welt haben ähnliche friedliche Märsche stattgefunden. Weitere Bilder der Demo in München.

Ehemaliger stellvertretender Wirtschaftsminister Iwan Starikow war früher mal ein Landwirt und kennt die Spielregeln auf diesem Gebiet nicht nur aus Zeitungen. Er ist der Meinung, dass zum Jahresende eine durchschnittliche russische Familie ca. 40-42% des Gesamteinkommens für Nahrungsmittel ausgeben wird, wo es im letzten Jahr noch 35% waren.

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