Foto: Medwedew, facebook account von Medwedew

Kurz von der Inauguration Putins unterschrieb Medvedev ein neues Gesetz über die Wahlen von Bürgermeistern.

Präsident der Russischen Föderation Dmitrij Medvedev unterschrieb eine letzter Woche eine Reihe der Verordnungen im Rahmen einer von ihm eingeführten politischen Reform. Wie RIA Novosti berichtete, bringen die vom scheidenden Staatsoberhaupt verabschiedeten Dokumente direkte Wahlen der Regionsgouverneure zurück, befreien politische Parteien von der Sammlung der Unterschriften bei den Duma-, Regional- und Lokalwahlen und reduzieren die Anzahl der Unterschriften, die ein Präsidentenwahlkandidat benötigt.

Putin kandidiert für Präsident-Wahl 2012 | RIA Novosti

Putin ist der Favorit bei der Präsident-Wahl 2012 | RIA Novosti

Heute finden in Russland die Präsidentschaftswahlen statt, über die im Vorfeld viel gesprochen wurde.

Im Grunde, geht es bei dieser Wahl nur darum, ob Putin direkt über 50% der Stimmen bekommt, oder doch noch in die zweite Runde kommt. Denn am Gesamtsieg Putins zweifelt kaum einer. Für die Opposition ist es genug Stärke zu zeigen, indem man den Sieg Putins in der ersten Wahlrunde verhindert.

Am kommenden Tag der einheitlichen Abstimmung, der am 10. Oktober 2010 stattfindet, stehen in Russland die Durchführung von 7841 Lokalreferenden sowie Wahlen auf unterschiedlichen Ebenen bevor. Dies teilte der Leiter des Wahlausschusses der Russischen Föderation Wladimir Tschurow bei der Pressekonferenz mit. Laut Meldung der Informationsagentur ITAR-TASS erläuterte er, dass die Zahl der Wahlen variieren kann.  Zum Vergleich: am letzten Tag der Einheitsabstimmung in März waren es nur 6 000 Wahlen.