Walujew im russischen Parlament. Foto: RIA Novosti

Heute hat die erneuerte russische Duma – das Abgeornetenhaus in Russland – ihre Arbeit nach den Skandalwahlen am 4. Dezember aufgenommen. Trotz vieler Proteste hat keiner seinen Mandat niedergelegt. Somit sind heute auch viele neue Gesichter in das weiße Haus reinspaziert. Jedoch sind einiger dieser Gesichter dem breiten Publikum bekannter als andere. Und einige der Gesichter der russischen Politikerinnen können sich sogar sehen lassen.

In dem Dumagebäude hat mit der Bekämpfung des Rauchens angefangen. Für die Mitarbeiter des Staatsapparats, Besucher und Journallisten wurde ein Raum zwischen dem alten und dem neuen Parlamentsgebäude zu Verfügung gestellt, den man nun mit der Gaskammer vergleicht. In dem kleinen Zimmer leidet unter anderen auch der Parlamentskorrespondent der Infox.ru.  Besonderes beneidet werden in diesen Umständen die Abgeordneten, für die die Beschränkungen aus irgendwelchem Grund noch nicht gelten.

In der Staatsduma hat man sich die Raucher vorgenommen. Am 24. Oktober in der 30-minutigen Mittagspause sind die Mitarbeiter der zehn Etagen des alten und der fünfzehn Etagen des neuen Parlamentsgebäudes herumgegangen und haben alle Aschenbecher aus der Treppenflur hinausgetragen. Sie wurden umgetauscht in die Schilder „Rauchen in den Staatsdumagebäuden ist verboten. Ein ausgestattetes Zimmer befindet sich auf dem ersten Stock des Übergangs zwischen den Gebäuden der Staatsduma“. Irgendwelche besondere Zuweisung haben die Beschäftigten des Staatsapparats noch nicht bekommen. Sie haben über die Innovation aus der Anzeige erfahren.