In Russland soll im kommenden Schuljahr der Religionsunterricht eingeführt werden. Seit dem 1. April 2010 liefen Testprogramme in 18 russischen Regionen. Die meisten Schüler-Familien entschieden sich für den Religionsersatzunterricht („Ethik und Religionsgrundlagen“), ungefähr ein Viertel der Eltern entschied sich für Russisch-Orthodox. 11% wählten Islam, Buddhismus und Judaismus wurden von 4% und 3% gewählt.

Vor dem Beginn des neuen Schuljahres hat infox.ru die Konfessionsvertreter geboten, die ersten Ergebnisse der Lehre des Experimentkurses „Grundlagen der Religionskulturen und der weltlichen Ethik“ einzuschätzen. Die jüdische Gemeinde hat seine harte erst genommene Position erweicht. Es gibt keine himmelschreienden Regelverstöße. Nichtsdestotrotz muss man auch weiter daran arbeiten, betont Andrey Glotzer, der Pressesprecher des Hauptrabbiners und des Verfassers des Lehrbuches für die Grundlagen der jüdischen Kultur.