Emmanuel Frimpong im Dress des FC Ufa. Foto: Dmitri Sadovnikov, Soccer.ru

Emmanuel Frimpong im Dress des FC Ufa. Foto: Dmitri Sadovnikov, Soccer.ru

Man kann fast schon eine Vorlage für jede Saison der russischen Premier Liga  schreiben und sie wiederverwenden. Gleich im ersten Spiel der russischen Liga kam es zu einem rassistischen Skandal.

Das Afrikanische Ghetto in Moskau. Alle Fotos: Ilja Varlamov

Letzten Donnerstag berichtete der Moskauer Radiosender Vesti-FM von einer für Russland ungewöhnlichen Entdeckung: einem schwarzen Ghetto in Ljuberzi, einem Vorort von Moskau. Das Ghetto an sich wäre ja nichts schlimmes, wenn nicht die in der Sendung vorgetragenen Kommentare der Bewohner, die über das schreckliche Benehmen der Afrikaner berichtet haben: sie sollen aggressiv sein, viel trinken. Nacht sollen sie auf Kinderspielplätzen wild feiern und Tamtam spielen, so dass die Bewohner nicht ruhig schlafen können. Drogenhandel, Prostitution und Gewalt herrschen in den Strassen von Krasnye Gorki, dem besagten Stadtteil von Ljuberzi.

Rassismus in russischen Fussballstadien: Einige Zenit-Fans trugen KKK-Gewand im Spiel gegen Marseille

Russische Fußballunion (russ. Rossijski Futbolny Sojus) hat die Regeln für die Besucher von Fußballspielen erweitert. Ab jetzt ist es verboten im Stadion zu rauchen, außer in speziell dafür vorgesehen Plätzen. Auch das Rauchen im VIP und Presse Bereich nicht mehr gestattet. Außerdem darf man nur dann stehen, wenn man vorher die Nachbarn gefragt hat, ob es in Ordnung ist. Sollte es die Nachbarn stören, muss man sitzen bleiben. Ab jetzt darf man offiziell auch nicht mit den Füßen auf den Sitzen stehen.

Eto'o bald bei Anschi. Foto: Gazzetta.it

Es ist endlich vollbracht, bestätigte die Fédération Camerounaise de Football, der Fussballverband Kameruns. Samuel Eto’o, der Stürmerstar der zuletzt bei Barcelona und Inter gespielt hat, wechselt zum russischen Verein Anschi Machatschkala, dem Verein wo inzwischen Roberto Carlos, Juri Schirkow und Balázs Dzsudzsák seit diesem Jahr spielen.

Nigeria wird gegen den Bewerbungsantrag Russlands auf die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 abstimmen. Auf diese Weise will sich die Nigeria Football Föderation bei den Fans des russischen Klubs Lokomotive Moskau wegen der rassistischen Aktion gegen Piter Odemwingie rächen.

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