Ksenija Sobchak gehört zu der oppositienellen Bewegung in Russland

Ksenija Sobchak gehört zu der oppositienellen Bewegung in Russland

TV-Moderatorin Ksenija Sobchak beschuldigte die Polizei „einer absoluten Willkür“ während einer Durchsuchung bei ihr zu Hause im Fall der Unruhestiftung bei dem „Marsch der Millionen“. „8 Uhr morgens: einige Personen stürmten mein Zuhause, gaben mir keine Gelegenheit mich anzuziehen, raubten meine Wohnung aus, beleidigten mich“; – schrieb die Journalistin in ihrem Twitter-Blog.

Das Innenministerium der Russischen Föderation erteilt auf YouTube Ratschläge für russische Bürger

Das Innenministerium Russlands eröffnete im Internet auf der Webseite YouTube seinen offiziellen Videokanal. Die Mitarbeiter des Ministeriums hegen die Hoffnung, dass die YouTube-Fangemeinde ihre Aufmerksamkeit von Auftritten der Enthüller und Missgeschicken der „pinkelnden Polizisten“ auf „abwechslungsreiche Videos mit den Empfehlungen vom Innenministerium “ verlagern würde.

Wir haben vor kurzem über eine Protestaktion der feministischen Gruppe FEMEN geschrieben. Wenn ihr denkt, dass das eine einmalige Aktion war, dann irrt ihr euch gewaltig. Die Frauen protestieren fast jede Woche gegen alles mögliche. Gegen ukrainisches Frauenbild als Prostituierten Europas, gegen Sextouristen, gegen Staatsbesuch von Silvio Berlusconi, gegen Ägyptens inzwischen gestürzten Staatschef Mubarak, gegen ukrainische Politiker, unwahrhafte Absichten von Euro 2012 oder Europakurs von Kiew, gegen zwielichtige Baufirmen, gegen verkäufliche Polizei etc.

Sceenshot aus dem Leitfaden, MVD.ru

Heute ist in Russland das neue Polizei-Gesetz in Kraft getreten. Dadurch werden die russischen Ordnungshüter (Miliz) zu Polizisten. Außer dem Namen ändert sich nicht viel – die Bürger hoffen jedoch auf einen Wandel zum Guten.

In der dritten Sitzung wurde letzte Woche in Russland das Gesetz „Über die Polizei“ verabschiedet.

Very serious police guy

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wurde ein Gesetzesprojekt zur Diskussion der Öffentlichkeit im Internet gestellt, einen Teil der von den Bürgern gemachten Vorschläge hat man in den Projekt des Gesetzes eingenommen, der nachher bei der Staatsduma eingegangen ist.

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