Die rechtsradikale Stimmung kommt nach dem Mord an einem jungen Russen Egor Schscherbakow hoch und schlägt weite Kreise. Nachdem mehr als Tausend Jugendlichen den Gemüsemarkt stürmten, um den Tod des Russen zu rächen, steigt der Aufruf nach Radikalisierung der Migrantengesetze.

Das russische Parlament Gosduma will in einem Schnellentscheid die Probleme der Migranten lösen. Eine Reihe der Arbeitsgruppen bereiten die Gesetze zur schärferen Politik gegen illegale Einwanderer vor.

Die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 sollen in der russischen Stadt Sotschi stattfinden. Sotschi liegt direkt an der russischen Riviera am Schwarzen Meer. In Sotschi leben circa 330.000 Menschen. Die Vorbereitungen werden dabei vom eigens dafür gegründeten „Sochi 2014 Olympic Organizing Committee“ (SOOC) durchgeführt. Im Rahmen der Vorbereitungen sollen sowohl Sportstätten gebaut und die Finanzierung geplant als auch die Vorbereitung der Wettkämpfe und die allgemeine Infrastruktur verbessert werden.

In Moskau findet vom 11. bis zum 14. Oktober «ARMS & Hunting 2012» statt. Auf der Messe werden zahlreiche Waffen, Jagdzubehör, Produkte für Jagdtourismus und Kleidung ausgestellt. Viele russische und internationale Waffenhersteller präsentieren dort ihre neuen Produkte und Entwicklungen.

Wenn man davon liest, dass die russische Gesellschaft die Regime Putins satt hat und bereit für demokratische Veränderungen sei, vergisst man oft darüber, dass die Russen oft Demokratie als „Recht der Mehrheit“ auffassen und dabei gern die Minderheiten diskriminieren, seien es nationale Minderheiten, Schwule oder Behinderte. Man bekommt von Russen in Europa oft zu hören, dass hier auffällig viele Behinderte sind. „Was ist bei euch los“ – wundern sich die Touristen – „Überall Autisten, menschen mit körperlichen Behinderungen… Irgendwas ist mit der Nation hier nicht in Ordnung.“ Kein Wunder, denn in Russland gibt es schon seit der Sowjetzeit keine ausreichende Möglichkeiten für Behinderte ein normales Leben zu führen. Sie werden als minderwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen, die in Krankenhäusern und zuhause versteckt werden.

Das erste Kaviar Wettessen in Russland bei dem schwarzen Kaviar für insgesamt zwei Millionen Ruben verschlungen wurde | (c) ridus.ru

Das erste Kaviar Wettessen in Russland bei dem schwarzen Kaviar für insgesamt zwei Millionen Ruben verschlungen wurde | (c) ridus.ru

In Moskau hat am 20. April 2012 das erste Schwarzer Kaviar Wettessen stattgefunden. Beim Wettbewerb haben zwölf Teilnehmer gegeneinander und gegen die Zeit aufgetreten. Ziel war es einen halben Liter schwarzen Kaviar mit Löffeln am schnellsten in sich zu verschlingen.

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