Am vergangenen Wochenende zogen die Rechtsextremen durch Russlands Straßen, schlugen auf Migranten ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Inzwischen gibt es erste Tote.

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Am Sonnabend hatten sich auf dem Manageplatz direkt am Kreml nach Behördenangaben etwa 5.000 Fussballfans und Anhänger nationalistischer Gruppen versammelt. Nach eigenen Angaben, waren es über 10.000.
Anlass für die unangemeldete Kundgebung war die Beerdigung eines Spartak-Fussballfans, der bei einer Schlägerei mit Kaukasiern in der vergangenen Woche getötet worden war.
Die Randalierer veranstalteten Massenschlägereien, griffen Polizei und Migranten an. 65 der Jugendlichen wurden von der Polizei vorläufig festgenommen, aber am Sonntag wieder auf freien Fuss gesetzt. Von den einigen Tausend Beteiligten an der Randale soll etwa die Hälfte Anhänger der nationalistischen Rechten gewesen sein.
Nach der Kundgebung bewegten sich die Nationalisten vom Manageplatz in die Straßen und Hinterhöfe von Moskau und griffen dort die Kaukasier und Asiaten an. Am Sonntag endete einer dieser Übergriffe für einen Kirgisen tödlich. Eine Gruppe von Jugendlichen ging auf den Kirgisen Schamschiew los und jemand stach dabei mit einem Messer zu. Schamschiew erlitt seinen Verletzungen.
Auch in Rostow und St.Petersburg randalierten die Rechtsextremen am Wochenende.
Hier sind Fotos vom Geschehen.
Hier sind noch einige Videos von den Auseinandersetzungen am Wochenende:
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Präsident Medwedew sagte die Situation sei unter Kontrolle.