Ende April fand erneut eine nationalistische Kundgebung in Moskau statt. Das Motto dieses Mal: „Hört auf Kaukasus zu ernähren!“

Foto: http://zyalt.livejournal.com

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Wir erinnern uns an die spontanen nationalistischen Übergriffe im Dezember des vergangenen Jahres in Moskau, bei denen mehrere Einwanderer verletzt wurden. Diesmal lief die Kundgebung weitaus friedlicher ab. Die Teilnehmer der Kundgebung, bei der ca. 500 Leute teilnahmen, äußerten ihre Kritik an der Politik der Regierung, die die Kaukasischen Regionen unterstützte. Laut den Teilnehmern, „ernährt“ Russland Kaukausus und bekommt aus den Regionen nichts zurück.

Staus nerven. Besonders, wenn man es eilig hat und die voraus fahrenden – nicht. Was macht man dann? Soll an drängen, überholen? Oder sich einfach entspannen? Jeder reagiert anders. In Kaukasus aber ganz extrem, wie das folgende Video zeigt. Dort entscheidet, wer der Stärkste ist und wer gerade dabei mehr Munition hat.

Reißverschlussverfahren? Fehlanzeige!

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Der russische Präsident Dmitri Medwedew wirbt auf dem Davos Forum für die Region Kaukasus als touristisches Ziel. Im neuen Werbespot geht es darum Kaukasus für die Touristen und für Investoren interessant zu machen. Gezeigt werden die Bilder der Natur und die Pläne für den Ausbau von Touristeninfrastruktur und insbesondere für Wintersportarten. Außerdem wird im Video geworben, dass das Gebiet „strategisch wichtig für das Russland“ und „seit langen Zeiten stabil sei“. Ziel ist es einen „Touristischen Cluster“ in den Kaukasus Bergen zu errichten, wo Skipisten, Hotels, Wellness und sonstige Infrastruktur gebaut werden. Es soll eine Art „russische Alpen“ werden.

„Touristischer Cluster“ in Kaukasus (Werbespot für Wirtschaftsforum in Davos)

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Der Anschlag in der Moskauer U-Bahn war ein Schock für Russland, aber auch in der ganzen Welt wurden die Bilder ausgestrahlt. Noch schockierender, grausamer und unvorstellbar war die Tat auch deswegen, weil es sonst in Russland und der Welt sehr selten bis gar nicht über die Problemregionen berichtet wird. Für die Russen sind die Kriege in Tschetschenien und anderen Republiken längst vorbei. Das stimmt aber nicht ganz. Für die Terrorbanden sind sie noch hochaktuell und damit auch für die Russen.