Opfer eines homophoben Gewalttats in der Ukraine. Foto: Анатолий Степанов (Anatolij Stepanov), Reuters

Übergriffe auf Schüsse beim Homo-Flashmob in St.Petersburg

Einige Dutzende Menschen versammelten sich am 17. Mai im Petrovskij Park in Sankt-Petersburg, um an einem „Regenbogen-Flashmob“ zur Unterstützung der Rechte von sexuellen Minderheiten teilzunehmen. Die sanktionierte Aktion verlief friedlich: die Teilnehmer verschenkten bunte Luftballons und hielten Plakate mit der Aufschrift: „Homosexualität ist keine Krankheit“.

Foto: Gayrussia.eu Proteste in Archangelsk

Der umstrittene Gesetzentwurf „gegen Homosexualitäts- und Pädophiliepropaganda unter Minderjährigen“ wurde von der Abgeordnetenversammlung der Stadt St. Petersburg in der dritten Lesung gebilligt und zur endgültigen Genehmigung dem Bürgermeister vorgelegt. Die Abstimmung ergab insgesamt 26 Stimmen für das Gesetz, 5 Abgeordnete der Oppositionspartei „Jabloko“ stimmten dagegen, deren Parteichef Grigorij Jawlinski enthielt sich die Stimme, was zu einer großen Verwunderung innerhalb der russischen homosexuellen Community führte.

Erneuter Rückschlag für die Homosexuellen in Russland: gestern wurden  die Teilnehmer der Moskauer Gay-Parade von der Polizei mit freundlicher Unterstützung anderer Bürger vertrieben.

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Die Fotografen @Varlamov und @Aleshru haben Eindrücke gesammelt.

Eigentlich sollten die Missionäre in Afrika für Aufklärung sorgen und die moderne Welt den Ur-Einwohnern näher bringen. Jedoch nutzen einige ihre Predigten für eigene kranke Ideale. Der Pastor Martin Ssempa betreibt homophobe Propaganda in Uganda. Er stellt Homosexualität als etwas Perverses dar. Die Schwulen würden Fäkalien bei ihren Sex-Spielchen essen, und betrieben Fisting bis zum Ellenbogen – erzählt er in seinen Predigten. Seine Ansprache findet Unterstützung und der Hass gegen die Homosexuellen steigt. Ssempa vertritt die Ansicht, für Schwule und Lesben sollte Todesstrafe gelten.