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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats von „Gazprom“ Alexej Miller war nicht mit der Aussage einverstanden, dass russische Gaslieferungen für Europa zu viel zu hohen Preisen erfolgen würden. Das berichtet das Nachrichtenportal Deutsche Welle, indem es das Interview mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Gasmonopolgesellschaft mit dem Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung zitiert.

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Naftogaz - Gazprom

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Alle Jahre wieder. Im Winter verhandeln Ukraine und Russland über Gasverträge und Preise für den Gastransport. Laut laufenden Verträge auf Erdgas aus Russland beträgt der Preis 415 USD pro 1000 Kubikmeter, wenn man alle Ermäßigungen einkalkuliert. Das bestätigte im Dezember auch der ukrainische Präsident Viktor Yanukovytsch und hat hinzugefügt, dass die ukrainische Wirtschaft mehr als 250 USD praktisch nicht tragen kann. Man hoffe zum einen, dass der Transport nach Europa wegen Schließung mehrerer AKWs wachsen wird. Anderseits laufen noch direkte Gespräche zwischen Ukraine, Russland und Gazprom.

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Dmitry Medwedew hat während seine viertägigen Afrikareise Ägypten, Nigeria, Namibia und Angola. Was machen diese Länder so besonders wichtig, dass ein russischer Staatspräsident sie ausgesucht hatte? Russland will die letzten Jahrzehnte, in den es Afrika vernachlässigt hatte, nachholen und neue Wirtschaftskontakte knüpfen. Zentrales Thema war Afrikas schnell expandierende Erdgasproduktion, die in vielen Ländern Europas als attraktive Alternative zu russischem Gas gilt. Russland bietet afrikanischen Ländern jetzt an, das Knowhow des weltgrößten Gasexporteurs Gazprom zur Erschließung ihrer Öl- und Gasvorkommen zu nutzen.