Eigentlich hatten sie es nicht so gemeint: die Hooligans des Teams Lech Posen aus Polen wollten eher ihre Stärke zeigen und den Gegnern Furcht einjagen. Doch es kam anders: die muskulösen Männer wurden zu Ikonen auf britischen Gay-Websites.

Mit einer inhaltlich erwarteten, jedoch in ihrer Form sehr offensiver Pressemitteilung unterstützen die russischen Fans die Diskriminierung homosexueller Menschen in Russland. Dieser Text wurde heute auf der Website der offiziellen russischen Fanbewegung veröffentlicht:

Festnahmen der Rechtsextremen am Weißen Haus. Foto: Anton Tushin/Ridus.ru

Ca. 300 Leute marschierten am Wochenende in Moskau von der U-Bahn Station Wystawotschnaja bis zum Hotel „Ukraine“. In der Menschenmenge fanden sich Fussballfans unterschiedlicher Mannschaften. Sie schrien „Einer für Alle, Alle für Einen!“

[Trigami-Review]

Frauenfussball. Viele von euch werden skeptisch schauen. Ich kenne viele begeisterte Fussballfans, die von Frauenfussball nichts halten. Aber haben sie Recht? Ist Frauenfussball nicht das Wahre?

Immer wieder erreichen uns besorgniserregende Meldungen aus Russland, dem Gastgeber der Fussball-WM 2018.

Es ist nicht neu, dass die russischen Fans durch ihre rechten Weltansichten bekannt sind, dass sie sich aktiv an Straßenunruhen beteiligen und dass sie immer wieder für rassistische Aktionen gut sind. Neulich bekam das der in Russland spielende Weltmeister Roberto Carlos zu spüren, als ihm eine Banane vorgehalten wurde. In Russland werden oft afrikanischstammige Spieler mit Bananen beworfen, oder die Zuschauer immitieren Affen-ähnliche Laute.

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