Putin kandidiert für Präsident-Wahl 2012 | RIA Novosti

Putin ist der Favorit bei der Präsident-Wahl 2012 | RIA Novosti

Heute finden in Russland die Präsidentschaftswahlen statt, über die im Vorfeld viel gesprochen wurde.

Im Grunde, geht es bei dieser Wahl nur darum, ob Putin direkt über 50% der Stimmen bekommt, oder doch noch in die zweite Runde kommt. Denn am Gesamtsieg Putins zweifelt kaum einer. Für die Opposition ist es genug Stärke zu zeigen, indem man den Sieg Putins in der ersten Wahlrunde verhindert.

Russland ist schon ein sonderbares Land, wenn es um Politik geht. Kaum in einem anderen Land setzen sich so viele Menschen für oder gegen bestimmte politische Kräfte ein. Vergleicht man Deutschland damit, ist die Politikverdrossenheit hierzulande deutlich zu spüren. Kann sich jemand vorstellen, dass gleichzeitig in mehreren Städten Deutschlands Tausende Menschen auf die Straßen gehen, und das nicht weil sie zur Public Viewing, Love Parade oder einem Karnevalszug wollen, sondern um gegen oder für einen Bundeskanzlerkandidaten sind? Nein, wir können und das schlecht vorstellen.

Versammlungen der Oppositionskräfte werden im Hintergrund eines neuen Liebesfilms zu sehen sein, wie RIA Novosti berichtet. Über dieses Projekt erzählte sein Produzent Nikita Trynkin, der Geschäftsmanager der Produktionsgesellschaft „Bazelevs“.

In Moskau findet heute ein Autokorso für faire Wahlen statt. Die Aktion wurde von der Organisation „Liga der Wähler“ veranstaltet.

Sie ist nicht mit der Polizei abgesprochen und nicht bei der Stadt Moskau angemeldet, jedoch sollten die teilnehmenden Autofahrer keine Sanktionen fürchten, so lange sie den Verkehr nicht behindern. Die Teilnehmer haben ihre Autos dekoriert. Vorneweg fährt ein Geländewagen mit der Aufschrift „T-34“. T-34 ist ein Panzermodell, dass während des 2. Weltkriegs eingesetzt wurde. Start ist um 11 Uhr MEZ.

GOLOS-Aktivisten für faire Wahlen. Foto: Golos.ru

Die Administration des Präsidenten der USA Barack Obama plant eine Stiftung für das Anwachsen der Unterstützung einer zivilrechtlichen Gesellschaft in Russland zu gründen. Das berichtete am 14. Dezember im Laufe der Anhörung im Komitee des Senats der USA für die Außenpolitik Thomas Melia – der stellvertretende Assistent des Staatssekretärs.