Das FBI hat die Videos mit der russischen Ex-Spionin Anna Chapman freigegeben. Diese sind ab jetzt auch auf youtube zu sehen. Diese Aufnahmen sind während Beschattungsaktionen der Ermittlungsbehörde gegen die mutmaßliche Spionen. Die Gruppe sei im Sommer 2010 „sehr nahe dran gewesen, in die Kreise politischer Entscheidungsträger einzudringen“, behauptet FBI-Mann C. Frank Figliuzzi. Die Personen nutzten die Namen von Toten. Deswegen nannte man die Operation „Ghost Stries“.

Die Enthüllung und die Ausweisung von zehn Mitarbeitern des russischen Geheimdienst es aus den USA waren die Folge des Verrates in der Behörde, schreibt „Kommersant“.

Der Zeitung ist es gelungen, den Nachnamen des Mitarbeiters des Geheimdienstes, der an die Vereinigte Staaten die Information über die russische Aufklärer, die im Programm „Nelegaly“ („Die Illegalen“) tätig waren, übermittelt hat, rauszufinden – er erwies sich als ein gewisser Oberst Schtscherbakow, der im russischen Geheimdienst für die amerikanische Abteilung verantwortlich war.

Jetzt wurde anscheinend der richtige Verräter der russischen Geheimagenten in USA bekannt, der die schöne Anna Chapman und andere Spionen an die Amerikaner ausgeliefert haben soll. Es ist der ehemalige stellvertretende Chef der Abteilung „C“ (illegaler Spionagedienst) in SVR (russische Nachrichtenagentur) Oberst Poteev. Früher haben die Nachrichten  den Namen Tscherbakow genannt.

Anna Chapman in New York vor Freiheitsstatue

Anna Chapman in New York vor Freiheitsstatue

Wladimir Putin ist zur Zeit in der Ukraine, wo er unter anderem Motorrad gefahren hat. Auf der Pressekonferenz in Foros sprach er über die vor kurzem enttarne Spione und sagte der Anna Chapman große Zukunft voraus. Er erzählte auch, er habe die Agenten vorher getroffen und sie sangen patriotische Lieder zusammen.