Wenige Wochen vor dem Präsidentenwahl in Russland kommen brisante Informationen über Agitation und Wahlkampf ans Licht, nicht ganz legal. Die russische Gruppierung der Anonymous hat Email Accounts der Föderalagentur für Jugend, kurz genannt Rosmolodezh,  geknackt und Informationen über käufliche Blogger und Pläne für Provakationen während Protestaktionen der Opposition.

Heutzutage nutzen viele Politiker Blogs zur Kommunikation mit ihren Wählern.  Das Weiße Haus bloggt, Medwedew bloggt mit Video-Beiträgen in seinem Livejournal Blog, die Ukrainischen Präsidentschaftskandidaten bloggen, sogar der Präsident der Republik Udmurtien bloggt.

Wie sieht es eigentlich mit deutschen Politikern aus? Mit diesem Post möchte ich eine Serie anstoßen, in der ich die Blogs deutscher Politiker teste. Wie 2.0 ist die Deutsche Politik? Führen die Kandidaten bzw Abgeordnete einen Dialog mit ihren Wählern?

Am 17. Januar wählt Ukraine einen neuen Präsidenten. Vor vier Jahren schrieb die Orangene Revolution die Geschichte. In den Jahren davor und danach konnten Politiker nicht so wirklich mit neuen Medien Umgehen und andere Kommunikationswege und -Arten stammten auch eher aus den alten Zeit hinter dem eisernen Vorgang.
Nach dem Barack Obama die neuen Medien sehr erfolgreich benutzt hat, wussten auch die ukrainischen Politiker, dass sie da nicht drumherum kommen. Jetzt bloggen und twittern Janukovitsch & Co sehr fleißig und erstellen immer mehr Profile bei Livejournal, facebook, Odnoklassniki etc. Gut klappt’s nicht bei allen und die erfolgreichsten wurden jetzt von der Presse gekürt. Aber auch die besten haben es nicht so wirklich gut drauf. So ließ zum Beispiel Arsenij Jazenjuk auf seiner Seite eine Zeit lang Google’s Werbung von Yanukovych platzieren, der auch die Best 5 abschließt.