Am 21. November 2013 fand eine kleine spontane Menschenversammlung auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, nachdem ukrainische Regierung über den Stopp des Assoziierungsabkommen, auf den sich das Land zwei Jahre vorbereitet hat, verkündet hat. Die Menschen, zum größten Teil Journalisten, Studenten und junge Leute haben sich betrogen gefühlt. Am 30.November wollten die Demonstranten  schon langsam den Platz räumen, als dann sie dann nachts von Spezialeinheit der Polizei „Berkut“ mit Gewalt verdrängt und den Platz abgesperrt hat, Menschen wurden mit Schlagstöcken geschlagen, durch die dunklen Strassen gejagt, sie fanden Zuflucht in einem Kloster. Am nächsten morgen versammelten sich vor diesem Kloster dann Zigtausende Bürger, besorgte Eltern, Aktivisten, Wissenschaftler, Geschäftsleute, um ihre Unmut zu demonstrieren. Ein zweites, ganz anderes Euromaidan ist entstanden. Ab dann geht es nicht mehr um Assoziierungsabkommen oder Integration in die Europa, sondern um Unzufriedenheit über die Polizeigewalt, mafiöse Strukturen der Politiker. Insbesondere des Präsidenten Janukowitsch, dessen Sohn, ursprünglich ein Dentist, in den letzten zwei Jahren zum Millionär wurde, über den Premierminister Azarov und  Innenminister Sachartschenko, deren Freunde und Familienmitglieder ebenfalls in Luxusvillen wohnen und Millionengeschäfte machen, unter anderem in Europa und USA.