Das Afrikanische Ghetto in Moskau. Alle Fotos: Ilja Varlamov

Letzten Donnerstag berichtete der Moskauer Radiosender Vesti-FM von einer für Russland ungewöhnlichen Entdeckung: einem schwarzen Ghetto in Ljuberzi, einem Vorort von Moskau. Das Ghetto an sich wäre ja nichts schlimmes, wenn nicht die in der Sendung vorgetragenen Kommentare der Bewohner, die über das schreckliche Benehmen der Afrikaner berichtet haben: sie sollen aggressiv sein, viel trinken. Nacht sollen sie auf Kinderspielplätzen wild feiern und Tamtam spielen, so dass die Bewohner nicht ruhig schlafen können. Drogenhandel, Prostitution und Gewalt herrschen in den Strassen von Krasnye Gorki, dem besagten Stadtteil von Ljuberzi.