In der russischen Hauptstadt wurde am 11. September das historische Gebäude der Moskauer Moschee-Kathedrale abgerissen. Das berichtet die Agentur „Interfax“.

Wie Konstantin Michailov – der Koordinator der Bewegung „Archnadzor“ (russ. „Architekturaufsicht“) – mitteilte, wurde einige Tage vorher „seitens muslimischer Öffentlichkeit eine offizielle Empfehlung abgegeben“, die die Anerkennung des Moschee-Gebäudes als Kulturgutobjekt vorschlug. „Ich denke, dass die Moschee ab dem Zeitpunkt dieser Antragstellung einen offiziellen Status als Objekt des Kulturerbes erlangte. Solche Fälle sind gesetzlich festgelegt. Dementsprechend erfordert die Gesetzgebung die physische Unversehrtheit solcher Objekte bis zu einer eindeutigen Entscheidung über deren Schicksal“, – sagte Michailov.