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Russlands Polizei greift beim Moskauer Gay-Pride hart durch (Fotos)

Erneuter Rückschlag für die Homosexuellen in Russland: gestern wurden  die Teilnehmer der Moskauer Gay-Parade von der Polizei mit freundlicher Unterstützung anderer Bürger vertrieben.

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Die Fotografen @Varlamov und @Aleshru haben Eindrücke gesammelt.

Schon 5 Mal wurde den russischen Homosexuellen das Recht auf eine Gay-Parade nicht gewährt. Die Demo wurde bisher immer vom Moskauer Ex-Bürgermeister Luschkow verboten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hatte im Oktober 2010 die Stadt Moskau wegen der Demonstrationsverbote zu Geldstrafen verurteilt. Die Schwulen und Lesben in Moskau hatten gehofft, dass sich mit dem neuen Bürgermeister Sobjanin was daran ändern könnte, jedoch vergebens.

Die Polizei griff hart gegen die Demonstranten durch. Dazu kamen  noch streng gläubige russisch-orthodoxe Priester und einfach religiöse Fanatiker, die gegen Sodomie (wie sie gleichgeschlechtlichen Sex bezeichnen) protestieren. Ein paar rechtsextreme Jugendliche mit verdeckten Gesichten waren auch da, um gegen die Schwulen und Lesben vorzugehen.

Die Fotos hier und hier

2 Kommentare zu “Russlands Polizei greift beim Moskauer Gay-Pride hart durch (Fotos)”

  1. karlam 05.06.2011 um 16:38

    Einfach ungerecht was die russische Macht da macht.
    Was haben außerdem die Bürger damit zu tun???
    Lasst die Homosexuellen ihr Leben leben.
    Ich sage das, obwohl ich Homosexualität selber eklig finde!

  2. Wasserschlacht-Flashmob in Moskauam 06.06.2011 um 21:04

    […] sich an einer Wasserschlacht beteiligten. Diesmal ging es im Schlacht nicht gegen Kaukasier, nicht gegen Homosexuelle, sondern einfach gegen alle anderen. Und man nutzte keine Fäuste und Steine, sondern […]

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