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Russland gegen die Slowakei: es geht um alles

Das wird ein nervöses Spiel für den Zenit-Keeper Malafeev im Kasten der Russen. Foto: fc-zenit.ru

Die Russische Nationalmannschaft hat die Vorbereitung auf das alles entscheidende Spiel in der EM-Quali gegen die Slowakei begonnen. Ein Unentschieden könnte den Russen für eine direkte Qualifikation reichen. Bei dem Spiel am Freitag spielen die Russen allerdings in erster Linie gegen sich selbst.

Immer wieder verliert die russische Nationalmannschaft die Qualifikationsspiele, die alles entscheiden. Das letzte Beispiel für so eine Niederlage: vor genau zwei Jahren in der KO-Qualirunde gegen Slowenien. Die Russen wurden als haushoher Favorit gehandelt, scheiterten jedoch kläglich am Underdog und fuhren nicht nach Südafrika. Diesmal geht es im entscheidenden Spiel gegen die Slowakei und die Sbornaja muss unter Beweis stellen, dass sie in der Lage ist, ihr Komplex zu überwinden.

Eine interessante Konstellation in der Gruppe  B sorgt dafür, dass noch 4 Mannschaften 2 Spiele vorm Ende die Chance aufs Weiterkommen haben. Dabei liegt das Glück der Russen und der Slowaken in eigenen Händen.  Spielen die Russen mindestens einen Unentschieden am Freitag in Zilina, müssen sie nur noch Andorra (0 Punte in 8 Spielen, Torverhältnis 1-17) schlagen um sich direkt zu Qualifizieren. Verliert Russland, ziehen noch die Slowaken und entweder die Iren oder die Überraschungsdritten Armenier vorbei. Die Slowakei (3 Punkte hinter Russland, Platz 4) braucht einen Sieg, sonst ist das Team höchstwahrscheinlich auch draußen.

In der Welt der Fussball Wetten scheinen die Wettspezialisten sich einig zu sein: egal ob Bwin oder William Hill favorisieren die Russen. Die zweitbesten Chancen für den Gruppensieg soll Irland besitzen. Die Mannschaft der Slowakei weiß es. Die Spieler sagten im Interview: die Russen haben gar keinen Respekt vor uns, aber sie haben Angst.

Und klar haben die Angst aufgrund der Geschichte vor 2 Jahren in Slowenien. Doch die Angst ist vor sich selbst und vor dem eigenen Versagen. Dazu fehlen den Russen 2 wichtige Leute: der Keeper Akinfejew und der Stürmer Kerzhakov sind verletzt. Für sie spielen entsprechend Malafejew im Tor und entweder der Stuttgarter Pogrebnjak oder der Tottenham-Spieler Pawljuchenko im Sturm.

Ein Kommentar zu “Russland gegen die Slowakei: es geht um alles”

  1. Wer sind die russischen Hooligans?am 23.10.2011 um 18:32

    […] nächsten EM in der Ukraine und Polen gegenüber. Jetzt soll alles noch extremer werden: Russland hat sich auch für die EM qualifiziert und bringt eine Menge gewaltbereiter Hooligans mit. Soweit die Medien. Aber soll man sich wirklich […]

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