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Russland bereitet sich auf die Cyber-Kriege vor

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation veröffentlichte, das von ihm entwickelte Konzept zur Maßnahmenergreifung von Streitkräften im Informationsraum. Der Inhalt dieses Konzeptes seien die Strategien, die das Verhalten Russlands in den Cyber-Kriegen beschreiben sollen, sagte die CNews.

Es stellte sich heraus, dass Russland schon seit ungefähr drei Monaten seine eigenen Strategien für die Kriegsführung im Informationsraum hat. Das Dokument, namens „Der konzeptionelle Blick auf die Aktivitäten der Streitkräfte der Russischen Föderation im Informationsraum“, wurde im Jahr 2011 geschrieben. Anfang 2012 wurde dieses auf der Homepage des Verteidigungsministeriums veröffentlicht.

Das Dokument hat bis jetzt noch keine breiten Diskussionen in der Öffentlichkeit hervorgerufen. Und „das Konzept“ an sich besteht aus 14 Seiten, wobei die Hälfte davon allein für die Erklärung der Begriffe benutzt wurde. Dem militärischen Teil des Konzeptes wurde aber der kleinste Teil zugewiesen.

In der gesamten Konzeption gibt es aber auch keine Beschreibung der offensiven Aktionen von Russlands Seite. Es besteht allerdings aus drei grundlegenden Aktionen: Kontrolle, Prävention und Konfliktlösung auf dem digitalen Feld.

Die russischen Ideologen des Cyber- Krieges schließen dabei die Abwehr der Angriffe im virtuellen Raum mit Hilfe von Methoden, die in realen Kriegen akzeptabel sind, nicht aus. Diese Regelung ist im Absatz 3.2.3 des Konzeptes zu finden, in welcher steht, dass im Fall einer Konflikteskalation im Informationsraum und deren Entwicklung zu einer Krisenphase, das Recht auf eigene und kollektive Selbstverteidigung mit Hilfe von ausgewählten Methoden und Mitteln, besteht. Diese dürfen aber nicht den allgemein anerkannten Normen und Prinzipien des internationalen Rechtes widersprechen.

Noch eine Regelung, die als Apologie bei den offensiven Kampfaktionen gilt, betrifft die Positionierung der Kräfte für Informationssicherheit auf dem Territorium der anderen Länder. Dies kann so-wohl auf einer freiwilligen Basis als auch gemäß dem internationalen Rechts erfolgen.

Der Verlag bat mehrere Experte, das Konzept für die Führung der Cyber-Kriege zu beurteilen, wobei nur eine Person damit einverstanden war, ihre Kommentare hinsichtlich des neu entwickelten Konzeptes zu äußern, nämlich Aleksej Lukazkij von Cisco, der das Dokument bereits gelesen hat. Die auf der Seite des Verteidigungsministeriums veröffentlichte Konzeption sei das erste Dokument in der russischen Geschichte, das der Kriegsführung in dem virtuellen Raum der Russischen Föderation gewidmet würde, sagte der Expert. Was den Experten zum Erstaunen gebracht hat, ist, dass das Dokument von dem Verteidigungsministerium, das sich wenig für die Cyber-Kriege interessierte, geschrieben wurde. Lukazkij ist der Meinung, dass die Entwicklung der Konzepte solcher Art vom FSB oder aber auch vom Sicherheitsrat beim Präsidenten zu erwarten sei.

 

Ein Kommentar zu “Russland bereitet sich auf die Cyber-Kriege vor”

  1. […] Russisches Verteidigungsministerium und das Geheimdienst FSB vermeldeten bereits vor ca. 2 Wochen das Land schütze sich gegen Internet-Angriffe. Entweder glaubt FSB, die Blogger und Instant-Messaging würden tatsächlich die Gefahr mit […]

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