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Putins Neujahresansprache – die andere Version

Im .ru- Net macht gerade ein virales Video die Runde, in der Wladimirs Putins Neujahresansprache für das Jahr 2015 auf eine etwas andere Art klingt, als man sie sonst kennt.

Noch aus der Sowjet-Zeit gibt eine Tradition in Russland, dass man um kurz vor Mitternacht kurz das Fressen und Saufen anhält, den Fernseher lautstellt und der Ansprache des Staatsführers lauscht. Dieser spricht in pathetischen Tönen über die Erfolge der Nation und der Regierung im vergangenen Jahr, über die glorreiche Zukunft und die Gefahren aus dem Ausland, wegen den alle Russen zusammenhalten sollen und die Regierung unterstützen. Blablabla. Um Punkt 12 ertönen die „Kuranten“ – die großen Glocken in der Kreml, die große Uhr auf der Kreml wird angezeigt, der große Feuerwerk startet und die Russen stoßen in ihrem Größenwahn mit Krimsekt auf das neue Jahr, bevor es weiter mit Wodka geht und man schließlich um 2 Uhr nachts mit dem Gesicht im russischen Mayonnaise-Salat einschläft.

Dieses Jahr könnte es etwas anders laufen, denn die Russen müssen sparen. Statt Krimsekt in den Gläsern bekommen die Russen die Halbinsel Krim auf der Karte und die Wurst kommt anstelle von Rindfleisch in den Salat. Aber eins ist sicher: der Fernseher wird laufen und Putin wird reden. Die Spaßvögel vom ValorMainStream – YouTube Channel haben die Rede von Putin schon so zusammengeschnitten, dass sie der Realität näher kommt.

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„Liebe Freunde, – fängt die Rede an, – es bleibt uns etwas mehr als ein Monat zu leben. Wir verabschieden uns heute von einem starken und erfolgreichen Staat, von einer modernen, wohlhabenden und freien Gesellschaft. In diesem Moment bekommen wir die Redewendung „Shit happens“ besonders stark im Bezug auf unsere Wirtschaft zu spüren“. So geht die Rede weiter, wobei die Autoren auch die üblichen Putins Witze unter der Gürtellinie verwenden. Insbesondere empfiehl er dem Volk im kommenden Jahr, sich öfter gegenseitig an Nippeln zu fassen, den diese Tätigkeit in dem täglichen Leben viel zu kurz komme. Auch bittet er um die finanzielle Unterstützung für seinen Parteifreund, der sich gerade wieder mal eine „Datscha“ baut. Endlich mal eine realistische Ansprache. Bleibt nur zu hoffen, dass Russland noch etwas mehr als ein Monat besteht…

 

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