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Punk-Feministinnen Pussy Riot singen „Putin macht sich in die Hose“ am Roten Platz

Pussy Riot. Foto: pussy-riot.livejournal.com

Von wegen nur Ukraine hat tolle politisch aktive Feministinnen! Russland hat mit Pussy Riot auch was zu bieten.

Die russische Antwort auf die ukrainische Brüste-Politikerinnen aus Femen heißt Pussy Riot und ist eine Punk-Band. Die Mädels schreien ihre provokativen Texte, auch wenn sie nicht immer musikalisch ganz auf der Höhe sind.

Pussy Riot tritt nur da auf, wo es eine Provokation mit sich bringt: in der U-Bahn, auf dem Dach eines O-Buses, auf dem Dach eines Gefängnisses, wo sich politische Gefangene nach illegalen Protesten nach Duma-Wahlen befanden. Am Freitag trauten sich die Frauen in Wollmasken und bunten Kleidern auf den Roten Platz. Direkt vor der Nase der Regierung sangen sie den Song über den Regierungschef und zukünftigen Präsidenten: „Putin macht sich in die Hose“.

So geht der Refrain:

Aufstand in Russland – Charisma des Protests

Aufstand in Russland – Putin macht sich in die Hose

Aufstand in Russland – Wir existieren

Aufstand in Russland – Riot Riot!

In ihrem Blog schreiben die Aktivisitinnen, alle Liberalen, Feministinnen, Homosexuelle sollen sich gegen die Regierung vereinen und zum Sturz der Regierung beitragen, wie es in Ägypten und Libyen vorgemacht wurde. Pussy Riot ist der Meinung, die Regierung in Russland wackelt und es ist die Zeit anzugreifen. Gleichzeitig stieg in diesem Monat die Beliebtheit Putins laut Meinungsumfragen von 40 auf knapp über 50%.

Das Video des Auftritts von Pussy Riot am Roten Platz. Anschließend wurden die Frauen festgenommen.

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