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Parteimitglieder von Vereintes Russland stimmten für die Benennung Putins zum Präsidenten

Mitgliederversammlung von Vereintes Russland - Putin traegt vor. Foto: Vladimir Burmatov

Sprecher und Gäste der Tagung „Jedinaja Rossija“ (aus dem Russ. „Vereintes Russland“ oder „Einiges Russland“) unterstützten am Sonntag die Benennung Vladimir Putins zum Präsidenten Russlands bei den bevorstehenden Wahlen einstimmig. Liveübertragung der zweiten Tagungsperiode sendete der Fernsehkanal „Rossija 24“.

Nach der Beendigung der Ausstrahlung und offener Abstimmung verkündete der Vorsitzende des Höchsten Rates der Partei Boris Gryzlov den Beginn der geheimen Abstimmung. Die Tagungsabgeordneten konnten Stimmzettel im Tausch gegen ihre Mandate bekommen. Laut Angaben von „Interfax“ waren 614 Abgeordnete bei der Tagung anwesend. Alle Votierenden stimmten für die Kandidatur Putins. Einer der Tagungsteilnehmer Vladimir Burmatov postete das Foto des Stimmzettels im Twitter – in der Abstimmungsliste ist nur ein möglicher Anwärter zu finden: „Vladimir Putin“.

Der amtierende Präsident Dmitrij Medvedev appellierte während seines Auftritts bei den zukünftigen Wahlen im März 2012 für die Kandidatur Putins abzustimmen. Er proklamierte auch die Notwendigkeit der Unterstützung der Partei „Vereintes Russland“ bei den Parlamentswahlen im Dezember 2012.

Sowohl Medvedev als auch Putin ließen an der Parteitagung am 27. November ihren Unwillen gegen Opposition in Form einer harten Kritik aus. Während der Präsident die politischen Gegner des „Geschwätzes“, der „Demagogie“ und der „Lügen“ beschuldigte, hatte der Premier-Minister einiges an dem „Schiebungsgeschäft an den Geschwüren“ auszusetzen. Die beiden Sprecher betonten, dass einige Anhänger der Opposition die Chance bereits zu spüren bekamen, den Staat zu regieren, aber keinen Erfolg darin erzielten.

Zum ersten Mal wurde am 24. September 2011 während einer Parteitagung bekanntgegeben, dass der Kandidat zum Präsidenten von „Edinaja Rossija“ Putin sein wird, Medvedev teilte mit, dass er sich auf die Übernahme der Leitung der russischen Regierung im Falle eines Sieges von Vladimir Putin bei den Wahlen 2012 freuen würde. Der Entschluss den Kandidaten Putin zu unterstützen erklärt Medvedev dadurch, dass er sich „nicht drängen mag“, da der Präsident und der Premierminister sowieso dieselbe politische Macht repräsentieren.

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