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Olympia-Skandal: Pluschenko sieht sich betrogen

Evgeni Plushenko, Russia
Image by litlnemo via Flickr

Nachdem der russische Olympia-Sieger im Eiskunstlauf von 2006, Jewgeni Pluschenko, trotz des überragend bestandenen Programms mit Vierfach-Sprung nur Platz 2 belegte, zeigte er sich als schlechter Verlierer und Russland fühlt sich wie schon oft betrogen.

„Ohne Vierfach-Sprung ist man kein wahrer Champion.“ -sagte Pluschenko im Interview. Er gratulierte dem Japaner Takahiro Kozuka mit einem festen Händedruck. Von Pluschenko abgesehen hatte Kozuka als einziger der 24 Läufer einen vierfachen Sprung sauber gestanden. Der Goldmedaliengewinner Lysacek hat dagegen diese schwierige Element nicht in seiem Programm gehabt.

Putin gratulierte Plushenko zur Gold-Leistung, der Eiskunstläufer selbst bezeichnete den Auftritt Lysaceks als „Tanzen“, die russischen Medien überstürzen sich in Hass auf verkäufliche Schiedsrichter und auf die gesamte westliche Welt. Die erneute Niederlage sitzt tief.

Aber nicht nur Russen, sondern einige Eiskunstlauf-Spezialisten und viele Zuschauer sahen Evgeniy Plushenko in Recht. Hier ein Paar Meinungen von Fokus.de-Lesern:

Bei nächster Olympiade werden wir nur zweifachsprünge sehen, da kann man nichts falsch machen.

Das Ergebnis geht schon in Ordnung. Was viele nicht wissen und der Autor des Artikels verschweigt, ist, dass Eiskunstlaufen eben nicht nur aus Sprüngen besteht. Gerade nach dem neuen Wertungssystem werden hohe Noten auch für Schritte, Pirouetten und Übergänge (die bei Pluschenko miserabel sind) vergeben. EisKUNSTlauf besteht eben nicht nur aus einer Aneinanderreihung von Sprüngen.

nur mit ein paar Sprüngen und ohne Eleganz und Mimik verdient man es halt nicht Olympiasieger zu werden. Ausserdem war Lysaceks Kür in Ordnung ohne einen einzigen Fehler, die hat Pluschenko gemacht und verdient nicht gewonnen.

Pluschenko hat Recht…Das Ergebnis ist nicht nachvollziehbar.

Pluschenko hätte die Goldmedaille bekommen müssen. Sein Einsatz war viel riskanter. Der US Amerikaner ging kein Risiko ein. Es war keine sportliche Bestleistung. Den Stil haben wir schon vor 20 Jahren gesehen. Der Sport muss im Vordergrund stehen und nicht ob einer auf eine Musik richtig hüpft.

Pluschenko hat Recht…

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