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Oleg Kaschin: Ermittler vermuten Zusammenhang mit journalistischer Tätigkeit

Der brutal zusammengeschlagene Journalist Oleg Kaschin befindet sich weiterhin im künstlichen Koma.

Die Ermittler im Fall des Attentats auf den Korrespondent von „Kommersant“ Oleg Kaschin besitzen die Aufnahmen der Videoüberwachungsanlage, die den Moment des Angriffs auf den Journalisten aufgenommen haben, berichtet „Interfax“ mit dem Verweis auf den offiziellen Vertreter des Untersuchungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Wladimir Markin.
Laut seinen Worten hat die Videoüberwachungsanlage festgehalten, dass Kaschin von zwei Personen angegriffen wurde. Deswegen wurde der Fall des Angriffs auf den Journalisten, der früher nach Paragraphen 30 und 105 (der erste Teil) des Strafgesetzbuchs der Russischen Föderation als „Versuch des Mordes“ qualifiziert wurde, unter der Berücksichtigung des erschwerenden Umstandes, welches die Begehung eines Verbrechens durch eine Gruppe von Personen ist, umqualifiziert. Zum weiteren Grund für die Umqualifizierung des Falls sind die Aussagen eines Zeuges geworden. Früher hat sich die Hauptverwaltung des Innenministeriums von Moskau an die Bürger, die Augenzeuge des Angriffs auf Kaschin geworden sind, mit der Bitte, die Polizei zu kontaktieren, gewendet.
Der Attentat auf Oleg Kaschin, der für seine Artikel der gesellschaftlich-politischen Thematik bekannt ist, wurde am 6. November um 00:40 im Hof des Hauses 28 auf der Pjatnizkaja Straße, wo der Journalist wohnt, begangen. Kaschin wurde in das 36. Krankenhaus transportiert, wo er operiert wurde. Laut den Angaben der Frau des Journalisten Ewgenija Milowaja, die die Mitarbeiterin von „Kommersant“ in ihrem Blog auf Twitter anführt, sind bei Kaschin ein Bein und der Kiefer gebrochen. Der Bruch von dem Schädelbasis, der früher erwähnt wurde, wurde nicht diagnostiziert, aber es wurde eine schwere Schädel-Hirn-Trauma entdeckt. Außerdem, sind bei dem Journalisten die Finger verletzt, und das Schläfenbein ist durchgestoßen. Sein Zustand wird als stabil schwer eingeschätzt, übermittelt RIA Nowosti.
Nach der Operation befindet sich Kaschin im künstlichen Koma und wird in diesem Zustand noch einige Tage sein.
Das Attentat auf den Journalisten hat eine breite Resonanz so wie in der Öffentlichkeit, als auch in der Strafverfolgungsbehörde und der Regierung des Landes hervorgerufen. So hat der Präsident von Russland Dmitrij Medwedew die Generalstaatsanwaltschaft und das Innenministerium beauftragt, die Untersuchung unter besondere Kontrolle zu nehmen, und der Innenminister Raschid Nurgaliew hat angeordnet, zu seiner Aufklärung die besten Mitarbeiter von der Moskauer Kriminalpolizei heranzuziehen.
Außerdem haben Aktivisten einiger Bewegungen und Mitarbeiter unterschiedlicher Medien vor dem Gebäude der Hauptverwaltung des Innenministeriums von Moskau eine Reihe der einzelnen Versammlungen mit der Forderung der möglichst schnellen Untersuchung des Angriffs auf Kaschin durchgeführt. Eine analoge Aktion sollte um 19:00 in Sankt-Petersburg vor dem Kaufhaus Gostiny Dwor anfangen.
Die Motive des Attentats auf Oleg Kaschin wurden nicht festgestellt. Das Untersuchungsteam meint, dass der Angriff mit seiner professionellen Tätigkeit verbunden sein kann, dieselbe Version nennt auch die Verwaltung von „Kommersant“.

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