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Nonnen misshandeln Mädchen (13 und 15) im Kloster? Skandal in Russland

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Die Nonnen des Heiligen Bogoljubskij-Klosters haben versucht, zwei betroffene Mädchen, ehemalige Novizinnen des Klosters aus der Schule-Pension in Susdal zu entnehmen – berichtet am 6. November „Interfax“.

Nonnen versuchen die Zeuginnen aus der Pension zu entnehmen

Wie man es der Agentur in der Administration der Pension gesagt hat, haben am Abend des 5. November die Nonne Antonia (Dawidkowskaja), die Bewohnerin des Konvents, mit der Gruppe der anderen Bewohnerinnen des Klosters und zwei Lektor der Eparchie von Wladimir versucht, hereinzukommen.

Beide Mädchen – Ksenia Golowotschenko und Ljubow Gorbatschek – sind Zeuginnen bei zwei Ermittlungsverfahren, die wegen des Faktes der Misshandlung der Kinder in dem Kloster angefangen wurden.

Nach der Bitte der Verwaltung der Schule-Pension sind zum Ort Juristen gekommen, die es nicht zugelassen haben, die Kinder gegen ihren Willen mitzunehmen.

Früher hat die fünfzehnjährige Ksenia eine Anklage vor Gericht erhoben, mit der Bitte, ihrer Mutter, die das Mädchen vor einigen Jahren an das Kloster übergegeben hat und jetzt eine andere Familie hat, die Mutterschaftsrechte zu entziehen. „Ksenia ist kategorisch dagegen, dass ihre Mutter sie aus der Pension abholt, genauso will die dreizehnjährige Ljuba nicht mit ihrem Vater wohnen, hat man in der Schule-Pension erzählt.

Ein Tasse Salz essen, Schläge mit Gurt

Wir erinnern Sie daran, dass am 20. Oktober die Zeitung „Iswestija“ die Aussagen einiger Jugendlichen darüber veröffentlicht hat, dass man im Kloster die Novizinnen misshandelt: man schlägt die Kinder mit einem Gurt und hat ihnen das Essen und den Schlaf vorenthalten.

So hat, zum Beispiel, die Mutter einer der Novizinnen der Redaktion erzählt, dass im Zimmer des Erziehers oft das Weinen der Kinder zu hören ist, sie wurden mit dem Gurt geschlagen, viele hatten blaue Flecken auf den Beinen und Armen. Laut den Worten von Raisa Lojko, haben die Kinder vor ihren Augen als Strafe 300 und 500 Verbeugungen ausgeführt, haben ab dem frühen Morgen bis zum späten Abend in Felder gearbeitet. Und ihre Tochter Marina hat erzählt, wie man sie gezwungen hat, eine Tasse Salz aufzuessen, mit dem Gurt 103 Mal nacheinender geschlagen.

Obwohl die Kleriker der Heiligen Bogoljubskij-Kloster im Wladimir-Gebiet die Information über die Misshandlung der Novizen widerlegt haben, hat die Untersuchung, die nach dem Auftrag des Bürgerbeauftragten durchgeführt wurde, die Validität ihrer Anklagen bestätigt.

Kloster schon mal mit Negativschlagzeilen

Wir fügen hinzu, dass das Kloster schon mal die Aufmerksamkeit der Presse und der Strafverfolgungsbehörde auf sich gezogen hat.

Im Jahr 2009 hat die Novizin Walentina Perowa die Führerschaft des Klosters der Misshandlung der Kinder verdächtigt. Die Kommission des Moskauer Patriarchates zur Untersuchung der Situation im Bogoljubskij-Kloster hat in ihm eine Reihe der Erziehungsfehler entdeckt, ist aber zum Schluss gekommen, dass der größte Teil der Fakten, über die Perowa gesprochen hat, sich nicht bestätigt. Die Staatsanwälte haben auch keine kriminelle Bestandteile in den Handlungen der Nonnen-Erzieher gefunden, es kam nicht zum Gerichtsverfahren.

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