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Nazi-Deko in Wizebsk, Weißrussland

Ein peinlicher Fehler ist den Organisatoren der Festlichkeiten in Wizebsk in Weißrussland unterlaufen. Bei der Dekoration einer Brücke (Kirow-Brücke) sahen die herunterhängenden Fahnen wie Symbole aus Zeiten des Nationalsozialismus. In der Mitte der Fahnen war noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung, die schon sehr von der Platzierung an das Hakenkreuz erinnerte.

Später haben die Verantwortlichen den Fehler bemerkt und… entfernten die Geschwindigkeitsbegrenzung! Eine seltsame Lösung. Hier die Fotos (Vorher vs Nachher):

Zum Vergleich: So hat die Nazi-Dekoration am Brandenburger Tor ausgesehen und so sähe die herunterhängende Hitlerjungend-Fahne:


Besonders schlimm ist die Unaufmerksamkeit der Weißrussen aus folgendem Grund:

Wizebsk wurde während des Zweiten Weltkriegs wie kaum eine andere Stadt zerstört, ihre große jüdische Gemeinde – in der Stadt gab es einst etwa 70 Synagogen und jüdische Bethäuser – ausgelöscht. Am 10. Juli 1941 nahm die deutsche Wehrmacht Wizebsk ein. Ihr folgte sogleich das Einsatzkommando 9 (EK 9) der Einsatzgruppe B, dessen Kommandeure im Rahmen des Holocaust von Juli bis Oktober 1941 zwischen 6.800 und 15.000 Juden erschießen ließen.

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