Bitte schreibe deinen Kommentar zu diesem Beitrag. Danke!

Moskauer Entbindungsheime bekommen Klimaanlagen

Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow ordnete an, alle Entbindungsheime in Moskau mit Klimaanlagen auszustatten.

Vormals deutete der Kommissar für Kinderrechte in Russland Pavel Astachow, dass man die Entbindungsheime in Moskau, wo die Patienten unter schwierigen Bedingungen wegen des Brandgeruches waren, mit der Luftreinigungssystemen  zu Lasten des städtischen Haushalts ausrüsten solle. Astachow brachte Luschkow und dem Leiter des sozialen Sektors der Stadtverwaltung Ljudmila Schwetsova die  Bitte vor, die Kontrolle über die Situation mit der Ausstattung der Entbindungskliniken mit den Klimaanlagen zu nehmen. Astachow fügte auch hinzu, dass es den Gebärenden verboten ist, die Lüfter aus dem Haus zu bringen.

Hitze beeinträchtigt die Arbeit in Entbindungskliniken

„In der Hitzeperiode waren die Temperaturbedingungen in einigen alten Entbindungsheimen ungünstig. Es nötigte uns, die große Menge der Gebärenden in die Entbindungsheime zu bewegen, wo die Lufttemperatur niedriger war. Alle Entbindungskliniken sollen den Komfortanforderungen für die Gebärenden und die Neugeborenen entsprechen”, – teilte Luschkow auf einer Sitzung der Moskauer Regierung mit, wo das Projekt des städtischen Programms „Hauptstädtisches Gesundheitswesen zwischen 2011-2013 Jahren” besprochen wurde. Seinen Worten nach ist das Problem der Klima-und Luftfiltration nicht nur für die Entbindungsheime, sondern auch für alle medizinischen Einrichtungen aktuell.

Krankenhäuser sollen Klimaanlagen bekommen

„Das Programm sollte einen Abschnitt enthalten, der die Analyse der Temperaturlage in Krankenhäusern und Kliniken darstellt und die Maßnahmen zu Klimaaufbau in Krankenhäusern vorsieht. Diese Reaktion auf die Temperatursituation sollte man als operativ gezielte Maßnahme betrachten“, – sagte Luschkow. Er wies darauf hin, dass die Dürre sich wiederholen könne, so dass das Problem von Klimaanlagen in der Stadt schnell gelöst werden müsse.   „Wir reduzieren einige Programme, sparen Geld ein. Wir sind bereit, sofort mit diesem Geld die  Klima- und Luftfilteranlagen für Krankenhäuser zu besorgen“ – sagte der Bürgermeister. Er fügte hinzu, dass auf einem der Moskauer Betriebe die speziellen Filter erfunden wurden, die die Luft von Kohlenoxyd reinigen. “Ihre Herstellung ist schon etabliert. Ich habe die Verfügung über die Serienproduktion solcher Anlagen erlassen”, – berichtete Luschkow. Er merkte auch an, dass solche Filter in Klimaanlagen der medizinischen Einrichtungen installiert werden können.

Die Patientinnen brauchen die Klimaanlagen nicht

Seinerseits erklärte der Leiter des Moskauer Departements des Gesundheitswesens Andrej Selzowski, dass die Patienten gegen die Klimaanlagen in den Moskauer Entbindungsheimen sind. „Ich habe alle Entbindungsheime besucht und keine Klagen gehört. Die Mütter sind strengstens gegen die Klimaanlagen, und das ist die richtige Entscheidung“, – sagte Selzowski.

Seinen Worten nach soll in den Abteilungen, wo sich die Neugeborenen befinden, die Lufttemperatur um 32-36 Grad sein. „Wir brauchen nichts zu machen”, – sagte er. Der Departementsleiter informierte auch, dass in der Hitzeperiode in den Entbindungsheimen das Menü etwas geändert wurde: den Patienten wurden Milch, Säfte und mehr Wasser gegeben.

Moskauer Gesundheitswesen: nur befriedigend

Inzwischen ist Luschkow mit der Arbeit der Mitarbeiter vom Gesundheitswesenssystem  Moskaus während der anomalen Hitze und der Brände zufrieden. „Die Arbeit der Krankenwagen, die Arbeit vom Departement des Gesundheitswesens hat jener Lage entsprochen, die entstanden ist. Man muss zugeben, dass das Moskauer Gesundheitswesen auf diese Situation befriedigend reagiert hat“, – bemerkte Luschkow.

Einen Kommentar schreiben

Hot Tags