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Mode-Branche in Russland profitiert vom heißen Wetter

Verkäufer der Modebekleidung haben von der Hitze in Russland profitiert. Verkäufe der leichten Sommerbekleidung sind enorm gestiegen. So bestimmte das abnormal heiße Wetter den Trend in der Modewelt.

Die leichten Blusen waren diesen Sommer gefragt

Abnormale Hitze hat aufgeregte Nachfrage nach leichter Sommerkleidung  mit dem folgenden Verkaufsanstieg verursacht, stellen die Teilnehmer des Fashion-Marktes fest. „In diesem Jahr hat der Einzelhandel praktisch keine Restbestände von sommerlichen „Kurortmodellen“ sagt die Leiterin des Marketings der Kinderkleidungskette „ Rikki-Tikki“ Olga Kuznetsova. „ Sie waren sehr gefragt, weil die Menschen normalerweise nur eingeschränkte Auswahl an Modellen für ein sehr heißes Wetter haben. Die Menschen müssen etwas anhaben, dabei wünscht man sich auch, die Kleidung zu wechseln“, erklärt sie.

Stark gestiegene Nachfrage nach Sommerkleidung

„In diesem Saison sind die Verkäufe der leichtesten Sommerartikel sehr stark gewachsen“, stellt Olga Kuznetsova sicher. Laut ihr hat es damit zu tun, dass die Nachfrager eine gewisse Garderobe besitzen, die für eine kurze Hitzeperiode oder eher für den Kurort geeignet ist. Wenn es aber zu Regelgarderobe wird, wird es dann zu wenig für die Auswahl. „ Nur drei Kleider zu tragen ist unmöglich. man wünscht sich noch drei bis vier im Schrank“ glaubt sie.

Laut der Expertenprognose wird man ein Kleidungsstück wie Shorts nächstes Jahr besser verkaufen, „weil die Konsumenten in diesem Sommer auf eine gewisse Weise gewagter geworden sind, was die Kleidung angeht“. Natürliche Stoffe wie Lein und Baumwolle werden dominieren. Vielleicht wird man mehr weit geschnittene Modelle nähen.

Der Sommer dauerte 2010 länger

„Bei der Analyse der Umsätze von unseren Markenprodukten in den Boutiquen in Moskau und in anderen Städten kommt man zum Schluss, dass die Sommernachfrage heutzutage für einen längeren Zeitraum anhält“, erzählt der PR-Manager des Chapurin Hauses (des Modelschöpfers Igor Chapurin) Anton Kopylow.

„Obwohl die Kollektion für Herbst und Winter schon vorhanden ist, fragt man ständig nach Sommerkleider, Cocktailkleider, Blusen und T-Shirts nach. Man kann sagen, dass die Hitze das Leben der Sommerkollektionen verlängert hat“ fügt er hinzu. Traditionell fangen Mitte August viele Menschen an, Herbst- oder Wintersachen zu kaufen. Diesmal kaufen die Konsumenten immer noch Sommerkleidung, die sie noch bis zum Ende des Monats kaufen werden, weil September auch heiß wird.

Einige Shops treffen den Trend

Laut Anton Kopylow konnte ihr Haus zufällig den Trend des abnormal heißen Sommers treffen „ In unserer Kollektion war eine große Menge der weiter geschnittenen leichten Sachen: sehr viele Mini, Korsetten und Unterwäsche. Alles ist sehr leicht und minimalistisch“ erzählt er. „In Diesem Sinne haben wir Glück gehabt. Wir haben so eine Hitze nicht vorhergesagt, aber unsere Kollektion hat sehr gut zu der Geschichte gepasst. Deshalb wurden wir gezwungen, die Lieferungen der leichten Kleider, Rockträger, Blusen, Shorts, die wir unseren Partnern nach Krasnodar, Sankt-Petersburg und Kaliningrad zuliefern, zu erhöhen. Wir mussten sogar nachliefern, weil unsere Waren unglaublich schnell verkauft wurden“ fügt er hinzu.

Keine Auswirkung auf die Sommer-Mode in 2011

Die Fashion-Marktteilnehmer sind sich sicher, dass der heiße Sommer 2010 keine Auswirkung auf die Herbst-Winter-Kollektion 2011 haben wird.

Die Mode ist nicht einfach zu beeinflussen. Es sind ziemlich langwierige Trends, weil die Mode der nächsten Saisons bereits fest steht. Es wird kaum Auswirkungen geben.“ Sagt Olga Kuznetzowa. „ Auf jeden Fall verstehen alle, dass die abnormale Hitze bloß dieses Jahr war. Nächstes Jahr wird es vermutlich nicht wieder passieren. Jetzt werden die Teilnehmer im Einzelhandel schon sorgfältiger die Sommersachen bestellen, da sie jetzt wissen, dass so was sein kann“, schließt sie. Laut Anton Kopylow wird der Markt den Einfluss der Hitze auf die Fashiontrends Ende September- Anfang Oktober sehen. Zu diesem Zeitpunkt zeigen russische und ausländische  Designer ihre Kollektionen für das Jahr 2011 auf der Fashionweek in Paris und anderen Städten.

Erstrangig wird in neuen Kollektionen nicht die Anpassung an das Wetter, sondern die Einhaltung des Markenstils sowie der Designerhand, ist sich Anton Kopylow sicher. „ Offensichtlich wird der Wetterfaktor berücksichtigt. Bei der Kreierung einer pret-a-porter Kollektion werden die Erwartungen der Nachfrager, makroökonomische Situation etc. beachtet. Vielleicht wird jemand viel mehr leichte, schwerelose Stoffe verwenden. Jetzt ist aber noch zu schwierig darüber zu urteilen. Aber ich glaube, dass es doch ein Nebenfaktor wird“, sagt er.

2 Kommentare zu “Mode-Branche in Russland profitiert vom heißen Wetter”

  1. Carmenam 31.08.2010 um 11:58

    So eine Fensterpuppe habe ich noch nie gesehen :). So einen großen Busen haben wahrscheinlich nur Fensterpuppen in Russland.

  2. Karinam 14.09.2010 um 09:19

    Anscheinend :)Aber sie ist einfach klasse :)

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