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Michail Prochorow veröffentlichte Thesen seiner Wahlkampagne

Michail Prochorow | (c) Ilja Pitaev RIA/Novosti

Michail Prochorow | (c) Ilja Pitaev RIA/Novosti

Milliardär Michail Prochorow, der seine Teilnahme an den bevorstehenden Wahlen für die Präsidentschaft Russlands verkündete, veröffentlichte Thesen seiner Wahlkampagne. Die vollständige Version dieser Präsentation kann auf der offiziellen Webseite Prochorovs angesehen werden.

Die Präsentation ist am Prinzip der Gegenüberstellung von Punkten des Programms Prochorovs zu dem aufgebaut, was „bei Putin gewesen ist“. So schlägt der noch nicht beim Zentralen Wahlkomitee registrierte Präsidentenkandidat vor, eine „vereinte globale Währung auf Grundlage des Euros und des Rubels“ zu schaffen; Regierungsfrist des Präsidenten auf 5 Jahre und Anzahl der Regierungszeiten auf 2 Jahre zu begrenzen; direkte Bürgermeister- und Gouverneurswahlen wiederherzustellen; im Nordkaukasus eine steuerfreie wirtschaftliche Zone entstehen zu lassen, aber eine direkte Finanzierung der Region durch das föderative Zentrum zu reduzieren.

Im Großen und Ganzen basiert Programm Prochorovs auf „demokratischen rechtsliberalen Werten“, er plant eine Politik aufzubauen „auf Grundlage der russischen humanistischen Tradition“. Laut Aussage Prochorovs bietet er den russischen Bürgern „eigene Verantwortung statt gedankenlose Anpassung, liberale Politik statt bürokratische Wirtschaft, rechtliche Gesellschaft statt repressive Kontrolle“ an.

Damit der selbsternannte Kandidat Prochorov die Prozedur der Eintragung beim Zentralwahlkomitee mitmachen darf, muss seine Stabsabteilung zwei Millionen Unterschriften zur Unterstützung ihres Anwärters sammeln. Zum Entstehungsmoment dieser Nachricht wurden beim Zentralen Wahlkomitee jedoch nur 4 Kandidaten der tatkräftigen Parlamentsparteien registriert: Vladimir Putin, Sergej Mironov, Vladimir Shchirinovski und Gennadij Zjuganov.

Michail Prochorov debütierte in der russischen Politik im Juni 2011, als er das Oberhaupt der Partei „Pravoe delo“ (aus dem Russ. „Gerechte Sache“) wurde. Während der Wahltagung im September dieses Jahres kam es aber zu einer Spaltung in der Partei „Gerechte Sache“, in Folge dessen Prochorov die Partei verließ und zu derselben Entscheidung seine Meinungsgenossen animierte. Er gab zu verstehen, dass die „Gerechte Sache“ durch die Administration Kremls kontrolliert wurde, insbesondere sprach er über den damaligen Vertretungsleiter in der Administration des Präsidenten Vjatscheslav Surkov, den er „Strippenzieher“ nannte.

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