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Menschenhändler in Griechenland zwangen russische Frauen zur Prostitution

In Chabarowsk wurde die Tätigkeit einer Firma gestoppt, die Bürgerinnen Russlands ins Ausland für das Betreiben von Prostitution verkauft hat. Darüber wurde am 12. Januar auf der Webseite des Innenministeriums der Russischen Föderation berichtet.

Nach der Version des Untersuchungsteams, hat die Firma eine Gruppe geleitet, die aus den Bürgern von Russland und Griechenland bestand. Das Unternehmen hatte ein Büro in Chabarowsk und besaß eine Lizenz, die erlaubte, den russischen Staatsangehörigen eine Arbeitsstelle im Ausland zu besorgen. Die Anwerber haben den Bürgerinnen der Region Chabarowsk und der Jüdischen Autonomen Region im Alter von 18 bis 27 Jahre angeboten, nach Griechenland zu fahren,  um dort als Tänzerinnen oder Hostessen tätig zu werden. Man hat den jungen Frauen absolute Sicherheit, günstige Arbeitsbedingungen und den Lohn in Höhe von 1-1,5 Tausend Euro im Monat versprochen. Aber nach der Ankunft ins Griechenland wurden die Frauen gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten. Auf der Webseite des Untersuchungskomitees wird berichtigt, dass die Verbrecher von ihren griechischen Mittäter pro Prostituierte von 1 bis 3 Tausend Euro bekamen.

Es wurde der Strafprozess nach Paragraph 127.1 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation (Menschenhandel) angefangen. In Rahmen dieses Prozesses wurden schon Anklagen gegen zwei Bürgerinnen Chabarowsk und einen Moskauer erhoben. Nach der Version des Untersuchungsteams, haben die Chabarowsk-Bürgerinnen junge Frauen angeworben und sie nach Moskau geschickt. Der Bürger von Moskau hat die Frauen in Moskau getroffen und sie nach Griechenland weitergeleitet. Im Büro der Firma und in den Wohnungen der Angeklagten wurden Haussuchungen durchgeführt, in deren Rahmen eine große Menge an Reisepässe junger Frauen und viele andere Indizien beschlagnahmt wurden.

Durch die Polizei Griechenlands wurde vor Kurzem eine Operation durchgeführt, in deren Rahmen 19 Verdächtigte des Menschenhandels verhaftet wurden. Unter ihnen gibt es einige Bürger Russlands, darunter eine Bürgerin von Chabarowsk. Doch es ist noch nicht ganz klar, ob diese Menschen einen Bezug zu der Firma haben, die in Chabarowsk liquidiert wurde.

Die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ hat am 11. Januar einen Bericht über die Aktivierung der Bekämpfung von Verkauf der Bürgerinnen aus dem Fernen Ostens an ausländische Bordelle veröffentlicht. Im Bericht wurde gesagt, dass es in der Hauptverwaltung des Innenministeriums der Russischen Föderation im Weitöstlichen Föderationskreis vor Kurzem eine Abteilung für die Bekämpfung der Entführung, des Menschenhandels und der Nutzung der Sklavenarbeit geschaffen wurde. Die Mitarbeiter dieser Verwaltung behaupten, dass der Gewinn aus dem Verkauf der jungen Frauen ins Ausland im Fernen Osten mehrere Millionen Euro beträgt. Zurzeit ist diese Art der illegalen Tätigkeit gewinnbringender, als Drogenhandel.

Laut den Angaben von „Komsomolskaja Prawda“, beschäftigen sich in der Region Dutzende von Firmen und eine Menge der Anwerber-Einzelgänger mit dem Verkauf junger Frauen ins Ausland.

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