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Kögida #laeuftnicht, aber es #bringtnichts. Eine Demo Gegen anstelle einer Demo Für

Ich bin heute in Köln zu einer Demonstration der Bewegung „Kein Veedel für Rassismus“ gegangen. Um ein Zeichen zu setzen: ein Zeichen der Solidarität mit Frankreich, um den Opfern der Anschläge zu gedenken, um für ein weltoffenes Deutschland zu demonstrieren. Ein Zeichen, dass es in Deutschland mehr Anhänger der Demokratie und Toleranz als Anhänger der Verschlossenheit und Xenophobie gibt. Ein Zeichen für Deutschland, das Land, das mich aufgenommen hat und mir die Chance gegeben hat ein Teil von sich zu werden ohne einen anderen Teil von mir zu verlieren. Eine Demonstration „für“  Deutschland.

Tatsächlich war ich auf einer Demonstration „gegen“ etwas. Es war eine Demonstration gegen Rassismus, gegen Nazi, gegen Intoleranz, gegen Pegida. Eine Demonstration gegen eine kleine Gruppe von Menschen (etwa 100-200), die umzingelt von Polizisten versucht hat irgendwas kund zu geben. Keine Chance. Dagegen gab es Pfiffe, Schreie und Buh-Rufe. Keine Chance für Kögida, den Kölner Ableger von Pegida, durch die Stadt zu marschieren und ihre Meinung öffentlich zu äußern. Sieht so Demokratie aus? Nein, Demokratie beschützt die Minderheit, beschützt ihre Meinung, auch wenn sie Scheiße ist.

Es bringt nichts, wenn die Kölner sich weiterhin dafür feiern, dass sie eine Minderheit nicht zu Wort kommen lassen. Lieber sollte man zuhören, um zu wissen, was man verändern muss, um die anderen von einer anderen Position zu überzeugen. Ich bin enttäuscht wieder gegangen.

Ein Kommentar zu “Kögida #laeuftnicht, aber es #bringtnichts. Eine Demo Gegen anstelle einer Demo Für”

  1. kleinskiam 14.01.2015 um 21:56

    Bei den hier vor Ort bekannten Gesichtern wie zB die Anmelderin Melanie Dittmer habe ich kein Problem, dass die ProNRW-Funktionärin und Holocaust-Leugnerin nicht zu Wort kam.

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