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Jugendliche aus St.Petersburg wollten den Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Extremismus töten

Die Jugendlichen aus Sankt-Petersburg, die das Arbeitszimmer eines Abgeordneten in Nischni Nowgorod anzündeten, planten eine Reihe von Anschlägen und hatten vor, den Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Extremismus, zu töten.

Die Geschichte der zwei Jugendlichen, die nach Nischni Nowgorod (Nordwest-Russland) kamen, weit von Zuhause, um sich dort „auszutoben“ hat eine unerwartete Fortsetzung. Die beiden Petersburger wurden am 31. August spät am Abend auf dem Lenin Prospekt vor dem Gebäude der Kreisverwaltung des Leninskij Bezirks festgenommen. Nach Angaben der Polizei haben sie es bereits geschafft das Arbeitszimmer eines Abgeordneten anzuzünden. Wie später bekannt wurde, waren das nicht die einzigen Pläne der 16 und 17 Jährigen.

„Am Tatort und im Laufe der Ermittlung der von den Tätern gemieteten Wohnung wurden zwei Molotov-Cocktails, Komponente zur Herstellung von Sprengstoffen und extremistische Literatur entdeckt und beschlagnahmt. Nach der vorliegenden Information kamen sie gezielt nach Nischni Nowgorod, um Brände und Explosionen auszulösen, sowie den Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Extremismus der Generaldirektion des Innenministeriums Russlands der Region Nischni Nowgorod zu ermorden.
In Bezug auf die Angeklagten wurde ein Strafverfahren eröffnet im Fall des Sachbeschädigung aus dem Strafgesetzbuch der Russischen Föderation. Die Entscheidung des Gerichts am 2.09.2011 fiel für sie eine vorbeugende Maßnahme in Form der Inhaftierung“ – berichtet das Presse-Zentrum des Innenministeriums Russlands.
Aus den Worten der Jugendlichen planten sie ein Provokationsvideo aufzunehmen, in welchem sie als Polizisten verkleidet sind. Zusätzlich versuchten die Jugendlichen nicht einmal zu verbergen, dass sie radikale Ansichten der extremistischen und nationalistischen Guppierung vertreten.
Zum größten Teil überraschte dieser Vorfall wahrscheinlich die Eltern der Täter. Beide kamen aus wohlhabenden Familien und darüber hinaus konnte niemand sie vorher als „Unruhestifter“ nennen. Einer von ihnen interessierte sich für Geschichte und Wahlrecht.

„Er gewann Preise bei den Wettbewerben, im Jahr 2009 gewann er den ersten Preis bei der Wahlrecht-Olympiade in Vsevolozhsk (Nordwest-Russland) in 2010, den zweiten Platz in seiner Stadt und den dritten Platz in der Region“, – erzählt die Schulleiterin der Schule 47New. Sie erinnert sich, dass der Junge „still war, ohne laut seine eigene Ansichten vertretend“.

Die Eltern weisen die Schuld dem sozialen Netzwerk zu. „Mein Sohn saß sehr oft am Computer und surfte auf der russischen Internetseite „Vkontakte“. Er verlor das Gefühl der Realität wegen des Internet-Surfens. Ich bin der Meinung, dass er in irgendeine Gruppierung oder Sekte gelockt wurde“ – meint die Mutter einer der Jugendlichen.

Quelle: kp.ru

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