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Immer mehr Drogenabhängige in wirtschaftlich schwachen Regionen

Drogen zu nehmen gleicht sich dem Weg zum Tod, das wissen alle. Allerdings sinkt die Anzahl der Drogensüchtigen in Russland nicht. Im Interview des Nachrichtenportals Inbox.ru mit dem Azrt und Drogenspezialisten Dr. Nadeschdin, erklärt der Experte die Gefahren der unterschiedlichen Drogen.

2,5 Millionen Drogenabhängige in Russland

Offene Grenzen, Massenmigration der Bevölkerung und andere globale Prozesse haben dazu geführt, dass die  ganze Welt mit sowohl pflanzlichen als auch chemischen Drogen überschwemmt ist/wird. Aleksey Wladimirowischt Nadeschdin, der Arzt-Drogenspezialist, Dozent der Medizinwissenschaften, der Leiter der Abteilung der drogensüchtigen Kinder der Russischen Akademie der Medizinwissenschaften ( RAMW), kommentiert: „ Nach Angaben der Experten, wie der Leiter des föderalen Dienstes für Drogenüberwachung der Russischen Föderation berichtete, beträgt die Anzahl der Drogensüchtigen 2,5 Millionen Menschen. Die Sterblichkeit unter Heroinsüchtigen ist sehr hoch. Die Letalität unter Amphetamin- und Kokainkonsumenten ist ebenfalls sehr hoch. Wir können nicht sagen, dass es ein Lebensstil ist. Wir müssen sagen, dass es eine Krankheit ist.“

Unterschiedliche Rauschmittel

In Russland ist der Anstieg der Rauschgiftsucht in Regionen mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu beobachten. Das ist zum Beispiel im westlichen und östlichen Sibirien und in den Orten des natürlichen Wachstums des Mohns und des Hanfs wie der Ferne Osten, Süd und Süd-Westen  Russlands, in den Städten mit den Hauptbahnstationen sowie in Hafenstädten. „Drogen sind Stoffe, die schnell zu Abhängigkeit führen. Es ist seht gefährlich sowohl für das Individuum als auch für die ganze Gesellschaft“ sagt Aleksej Nadeschdin.- „ Wir klassifizieren Drogen nach Opiumderivate, wie Heroin, Morphium, Kodein, Metadon. Das sind gefährliche Mittel, die auf bestimmte Rezeptoren des Körpers einwirken. Zur zweiten Klasse gehören stimulierende Mittel. Das sind unterschiedliche Formen von Amphetamin und Kokain, die im wesentlichen Erregungsphase hervorrufen und auf das System des Dophamins wirken. Die nächste Gruppe ist Halluzinationsdrogen, die von Natur aus unterschiedlich sind, die aber auf Membrane und Wechsel des Gehirnstoffes Serotonin Einfluss nehmen.“

Spritzen, Pillen, Joints…

Drogenexperte meinen, dass die Klassifizierung der Drogen nach ihrem Verwendungsverfahren unzweckmäßig ist, da die physiologische Wirkung desselben Mittels auf den Organismus nicht davon abhängt, wie man es nimmt: durch die Pillen, durch Rauchen oder intervenös. „ Der intervenöse Weg ist einfach heftiger. Er ist so zu sagen schädlicher und gefährlicher, weil er zur schnelleren und stärkeren Betäubung und dadurch schneller zum tödlichen Ausgang führt, – erklärt Aleksey Nadeschdin.-  In 90 Prozent der Fälle sind die Rauschgiftsüchtigen, die sich die Spritzen geben, an Hepatitis B oder C erkrankt. In 60-70 Prozent werden sie HIV infiziert, was zu AIDS und Tod führt.“

Psychische Störungen

Rauschmittel verderben nicht nur den Körper, sie machen zum Krüppel auch die Seele eines Abhängigen. „ Bei Drogensüchtigen verzehrt sich die Wahrnehmung, – erzählt Aleksey Nadeschdin. – Sie sehen das, was nicht existiert. Und sie streben diesen Zustand an, deshalb nehmen sie auch Drogen. Das ist sehr gefährlich wegen der Entwicklung der unumkehrbaren psychischen Komplikationen. Drogen können früher verborgene und latente psychische Krankheiten hervorrufen, unter anderem auch unheilbare, wie Schizophrenie, Zyklothymie und panische Störungen.“

Ein Kommentar zu “Immer mehr Drogenabhängige in wirtschaftlich schwachen Regionen”

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