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Hochwasser in Russland – die Olympiastadt Sotschi in der Not

Wegen des Hochwassers am letzten Samstag wurden mehr als 400 Häuser in 8 Ortschaften im Kreis Apscheronsk in der Region Krasnodar überflutet, teilte der Pressedienst der Administration der Region am Dienstag mit.

Starke Regen in der Region Krasnodar ließen das Wasser in den Bergflüssen hochsteigen, dadurch wurden mehrere Ortschaften überflutet. Laut den letzten Angaben, wurden 30 Ortschaften beschädigt, vor allem im am meisten überfluteten Kreis Tuapse, aber auch in Kreisen Apscheronsk und Sotschi. In den ersten zwei Kreisen wurde der Notstand ausgerufen.

Früher hat der Pressedienst der Kreisverwaltung des Ministeriums für Kontrolle von Notfallsituationen berichtet, dass die Kommissionen zum Einschätzten des von dem Hochwasser im Kreis Tuapse verursachten Schadens, die Aufzählung der beschädigten Häuser, deren Anzahl, laut den letzten Angaben, beinahe 2000 ist, weiterführen.

„Insgesamt wurden im Kreis Apscheronsk 409 Häuser überschwemmt, 8 Ortschaften wurden beschädigt. 1023 Menschen haben sich im Gebiet der Naturkatastrophe befindet, darunter 239 Kinder“,- besagt die Nachricht.

Den überfluteten Kreis Apscheronsk hat am Dienstag der Gouverneur des Kuban-Gebiets Alexander Tkatschow besucht. Dabei war der Oberhaupt der Region in der Stadt Chadyschensk, in der 31 Häuser beschädigt wurden. „Tkatschow hat fast bei jedem Hof vorbeigeschaut und sich mit den Familien unterhaltet“, – sagt der Pressedienst.

Laut der Informationen der Kreisverwaltung, „hat das Wasser im Kreis 9 eine Brücke und die Straße zwischen der Station Tschernigowskaja und dem Dorf Otdalönnyj“ beschädigt.

“ Auch andere Straßen wurden beschädigt – deswegen ist der Verkehr gestört. Außerdem, wegen der Schädigung der Brücke über dem Fluss Zipka dürfen keine LKWs von Apscheronsk nach Tuapse fahren. Die Brücke wird zurzeit wiederaufgebaut“, – besagt die Nachricht.

Wie die Evakuierung verlaufen ist, und welche Hilfe die Bevölkerung des Kuban-Gebietes jetzt bekommt, kontrolliert Tkatschow persönlich. Nach der Schätzung des Gouverneurs, beträgt der im Kreis von der Natur verursachte Schaden etwa 2 Milliarden Rubel (ca. 48 Mio. €).

Am Dienstag hat die Kreisverwaltung angefangen, die ersten Kompensationen auszuzahlen – 10000 Rubel (ca.250 €) an jedes Opfer. Für die Unterstützung der Opfer wurden schon mehr als 48 Mio. Rubel (ca. 1,2 Mio. €) zur Verfügung gestellt. Diese Arbeit wird ebenfalls von Tkatschow kontrolliert.

Nach den Infos von RIA Novosti.

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