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Google Buzz richtig nutzen

Nachdem meine Kollegen in den letzten Zeit zig Posts über die nackten Sportlerinnen bei der Olympia geschrieben haben (die allesamt natürlich lesenswert sind), jetzt mal zu Abwechselung wieder was neues aus dem Bereich Technik.

Was ist Google Buzz?

Google Buzz ist jetzt seit über einer Woche online und viele fragen sich immer noch was das ist und wozu er es gut sein soll. Jeder hat dazu natürlich eine Meinung und 9 der 10 Internet-Blogs sowie 99 von 100 Internet-Fachredaktionen haben ihre Meinungen dazu geäußert und den Dienst schon auseinander genommen. Ich möchte euch meine Meinung nicht aufzwingen und muss auch zugestehen, ich habe noch keine eindeutige Meinung gebildet.

Bruce’s Meinung

Mir gefällt Google Buzz mehr als Twitter, das ist eindeutig. Einfach deshalb, weil Twitter mitlerweile ein PR-Tool geworden ist, wo jeder jedem followen kann, und keiner den anderen liest. Twitter ist für mich wie ein Radio. Eine One-Way Kommunikationsform mit Millionen von unprofessionellen Sendern. Ich höre auch dem einem oder anderen Sender zu, aber die wichtigen Infos versinken in einem unglaublichen Scheißinformationsflut.

YouTube Preview Image

Der Vorteil von Google – die Definition der Personengruppen, denen man folgt ist logischer (wobei ich immernoch nicht verstehe, wie ich einem X-beliebigen Nutzer folgen kann, aber das kommt noch). Was viel wichtiger ist, man kann mit einem Click festlegen, welche Buzzes von welchen Followern gelesen werden können – basierend auf Gruppen im Adressbuch. Damit kann man Google Buzz für private Dialoge nutzen, für professionellen Kontakt oder für öffentliche PR-Meldugnen im Twitter-Style.

Multi-Channels

Ebenfalls positiv sind meiner Meinung nach die unterschiedlichen Tools, die man in sein Buzz einbinden kann – Flickr, Twitter, Blogs, Videos…. Damit ist man nicht mehr auf die 140 Zeichen mit Short-URL begrenzt, sondern kann seinem gegenüber deutlich mehr mitteilen. Die Synchronisation mit den verschiedenen Tools kann jedoch noch verbessert werden.

Tipps zum richtigen Nutzen von Google Buzz

Google veröffentlichte die Tage interessante Tipps zum Umgang mit Buzz, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

1. Beiträge formatieren.

Beim Posten mit Buzz, könnt ihr den Text formatieren, genauso wie ihr das in Google Mail-Chat macht: *fett*, _kursiv_ oder -durchgestrichen-

2. Google Dashboard gibt Überblick

Unter www.google.com/dashboard befindet sich (Überaschung!) das Google Dashboard. Sie liefert eine Übersicht darüber, wie eure Daten mit eurem Google-Konto zugeordnet ist und bietet direkte Links zu persönlichen Einstellungen. Buzz hat einen eigenen Bereich auf dem Dashboard, in dem ihr sehen könnt, wie viele Leute euch folgen, wievielen ihr folgt, sowie Informationen über bisherige Beiträge, Kommentare und „Like’s“.

3. @-Antworten

Die @-Antworten kennt man eigentlich schon aus Twitter. In Google Buzz funktionieren sie etwas anders. Eine Antwort auf einen Post schickt ihr direkt jemandem in den Posteingang, so dass er/sie sie nicht übersieht. Gebt das Symbol „@“ gefolgt vom ersten Buchstaben des Emfängernamen. Es erscheint eine Liste mit euren Kontakten, aus der ihr wählen könnt. Nur Sie bekommen die Google Mail-Adresse zu sehen – andere Leute sehen nur den Namen des @-Empfängers.

4. Tastaturkürzel

Verwendet Tastenkombinationen, um durch Buzz zu navigieren. Schaltet die Tastatur-Shortcuts in Einstellungen einund verwendet „j“ oder „n“ um nach unten zu scrollen, „k“ oder „p“ für nach oben, „r“ um ein Kommentar zu schreiben (gleiche Tastenkombination wie in Google Mail für Antwort), und „shift + l“ um zu „liken“.

5. Mute posts

Man kann Posts muten, damit sie nicht in den Posteingang geschickt werden. Kommentare über eure Beiträge und Antworten auf eure Kommentare fliegen nämlich direkt in euer Posteingang. (Habt ihr euch schon gewundert, warum dort nur einige erscheinen?) Wenn ihr daran nicht interessiert seid, könnt ihr sie auf stumm schalten. Klick auf den Pfeil in der Ecke eines buzz Beitrag und „Mute this post“ wählen.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch geholfen. Falls ihr weitere nützliche Funktionen in Buzz kennt – schreibt sie in die Kommentare rein!

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