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„FotoFest 2012“ – Geschichte der russischen Fotografie ist auf Biennale in Houston zu sehen

Teilnehmer der Biennale: Alexander Gronsky, Unbenannt, 2009. Aus der Serie The Edge. Foto: fotofest.org

In Houston (US-Bundesstaat Texas) eröffnete am 16. März die 14. Internationale Fotobiennale, die in diesem Jahr der Geschichte der Fotokunst in Russland bzw. seiner sowjetischen und postsowjetischen Zeitperiode gewidmet ist. Auf der Webseite der Biennale ist zu lesen, dass das Projekt „Zeitgenössische russische Fotografie“ mehr als 60 Jahre umfasst.

Der russische Programmteil besteht aus drei zentralen Expositionen – „Ottepel“ (aus dem Russ. „Tauwetter“) aus den Jahren 1940-1970, die hauptsächlich Fotoarbeiten aus der Sammlung des Zentrums der Fotografie der Brüder Lumiére zeigt, „Perestrojka“ (Mitte der 1980-er bis 2010) sowie „Molodoje pokolenie“ (aus dem Russ. „Die junge Generation“) aus den Jahren 2007-2012. In den USA werden mehr als 800 Arbeiten von mehr als 140 Fotografen aus drei Ländern – Russland, Ukraine und Weißrussland – ausgestellt.

„FotoFest 2012 wird eine der größten Ausstellungen der russischen Fotokunst in den USA sein“, – teilte die Art-Direktorin und Hauptbetreuerin des Festivals Wendy Watriss mit. „Die Ausstellungen dieser Biennale machen die Besucher mit fast 150 Künstlern und Werken aus einem halben Jahrhundert bekannt. Man findet hier sowohl Vintage-Exemplare der Avantgarde-Fotografie, die heutzutage kaum einer kennt, als auch experimentelle Ausstellungsstücke aus Perestroika- und Reformzeiten, aber auch Fotografien der neuen Generation moderner Fotokünstler“, – schwärmt Wendy Watriss.

Die bekannteste Teilnehmerzusammensetzung gibt es in der Ausstellungsrubrik „Perestroika“ – hier werden Fotoarbeiten der Artgruppe „AES+F“, Alexander Lapin, Sergej Bratkov, Vladislav Mamyschev-Monro, Igor Muchin u.v.a. präsentiert. Im Rahmen der Biennale findet eine weitere Ausstellung statt, die den sowjetischen Fotografen gewidmet ist, welche Preisträger von World Press Photo-Prämie sind.

Die Ausstellungen werden von einem Betreuerteam aus Russland und den USA organisiert. Die russische Seite wird vom Leiter des Projekts „Zur Unterstützung der Fotokunst in Russland“ (unter Schirmherrschaft der Stiftung „Iris“) Evgenij Berezner, Mitarbeiterin der Russischen Kunstakademie Irina Tschmyreva und Schriftstellerin Natalia Tarasova vertreten.

Biennale dauert noch bis zum 29. April 2012.

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